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Informationen zum Coronavirus

Hier finden Sie alle lokal relevanten Informationen rund um das Thema Corona, die aktuellen Fallzahlen für Ingolstadt, Hinweise zum Impfen, zu Testmöglichkeiten, Antworten auf häufig gestellte Fragen, wichtige Links und Beratungsangebote, auch in Fremdsprachen.

Dem Newsticker Coronavirus können Sie aktuelle Entwicklungen entnehmen.



Hinweis zu den aktuellen Zahlen



Zur Systematik der gemeldeten Zahlen:

Das Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt veröffentlicht seit Beginn der Pandemie (in manchen Phasen täglich, sonst Montag bis Freitag) die örtlichen Infektionszahlen. Diese sind tagesaktuell und beziehen sich auf die bis zum Veröffentlichungszeitpunkt (meist 14/14.30 Uhr) eingegangenen Neumeldungen. Diese beruhen auf den Meldungen von Laboren und Ärzten an das Gesundheitsamt. Neumeldungen, die erst nach dem Veröffentlichungszeitpunkt eingehen, werden mit der Meldung des nächsten Tages veröffentlicht.

Wird ein positives Testergebnis gemeldet, benachrichtigt das Gesundheitsamt die Betroffenen und beginnt mit der Ermittlung der Kontaktpersonen. Die neu eingegangenen Fälle werden nach einzelner Bearbeitung im Gesundheitsamt elektronisch an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weitergeleitet. Dies geschieht, je nach Eingang, am selben oder am darauffolgenden Tag. Auch im LGL müssen die Fälle zunächst verarbeitet werden. Das LGL veröffentlicht täglich um ca. 14 Uhr die bis 8 Uhr desselben Tages vorliegenden Fallzahlen. Aufgrund der Bearbeitungzeit und dem Übermittlungszeitpunkt kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen; auch aufgrund der unterschiedlichen Veröffentlichungszeitpunkte weichen die Werte von Gesundheitsämtern und LGL tagesbezogen oftmals ab.

Die jeweiligen Landesämter übermitteln ihre Daten wiederum an das Robert-Koch-Institut (RKI), auch hier gelten die obigen Hinweise hinsichtlich Zeitverzögerungen durch Bearbeitung und Übermittlung. Das RKI veröffentlicht seine Daten mit dem Stand um 0 Uhr.

Dashboard Robert Koch Institut

LGL Bayern


Die unterschiedlichen Datenstände wirken sich natürlich auch bei der Berechnung der 7-Tages-Inzidenz aus, auch hier sind Abweichungen zwischen LGL und RKI zu beobachten.

Die veröffentlichten Fallzahlen beziehen sich auf den Zeitraum seit Beginn der Pandemie im März 2020. Das erste positive Testergebnis wurde in Ingolstadt am 6. März 2020 festgestellt, der erste Todesfall am 2. April 2020 gemeldet.

Bis Mitte Januar 2021 wurde in der Tagesgrafik die Inzidenz des LGL Bayern angegeben, seither die des RKI; auch die Verlaufsgrafik verwendet aus Gründen der Einheitlichkeit nun diese Quelle.

Die Übersichtsgrafik auf der Seite www.ingolstadt.de/corona wird täglich auf Basis der Nachmittagszahlen des Gesundheitsamtes aktualisiert. Dies geschieht zwischen 15 und 16 Uhr.
Die Zahlen zum Impffortschritt beziehen sich jeweils auf die Woche von Montag bis Sonntag und werden mit der Montagsmeldung aktualisiert. Für die Berechnung der Prozentzahlen wird als Gesamtbevölkerung der letzte amtliche Einwohnerstand zum 31.12.2019 verwendet – dieser ist auch Grundlage der Berechnungen von LGL und RKI.


Corona-Inzidenz: Das gilt aktuell in Ingolstadt

7-Tagesinzidenz für Ingolstadt lt. Robert-Koch-Institut:
 

12. Mai

11. Mai

10. Mai

9. Mai

8. Mai

90,3

95,3

92,4

104,8

103,4

Quelle: RKI Dashboard

Seit Samstag, 24. April, greift die bundesweite „Notbremse“, wenn an drei Tagen hintereinander die 7-Tage-Inzidenz über 100 lag. Dies trifft derzeit auf Ingolstadt zu.

Für Lockerungen der Notbremse muss der 7-Tage-Inzidenzwert fünf Werktage unter 100 liegen. Sonn- und Feiertage unterbrechen die Zählung der Werktage nicht. Ab dem übernächsten Tag treten dann die Lockerungen in Kraft.

Am 8. Mai wurde der Inzidenzwert von 165 zum fünften Mal in Folge unterschritten – die sich daraus ab 10. Mai ergebenden Änderungen für den Bereich Schulen finden Sie untenstehend.

Am 10. Mai wurde der Inzidenzwert von 150 zum fünften Mal in Folge unterschritten – die sich daraus ab 12. Mai ergebenden Änderungen für den Bereich Einzelhandel finden Sie untenstehend.

Lockerungen für die Unterschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 100 sind erst bei fünfmaliger Unterschreitung ab dem übernächsten darauffolgenden Tage denkbar.

Weitere Öffnungsschritte nach §27 der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (Außengastronomie, Theater, kontaktfreier Sport im Innenbereich) können abweichend davon nach fünfmaliger Unterschreitung beim Gesundheitsministerium beantragt werden und sollen dann nach zweitägiger Vorbereitungszeit am dritten Tag in Kraft treten.
 

In Ingolstadt gelten aktuell folgende Regelungen:

Kontaktbeschränkungen:

Es sind Treffen eines Hausstandes mit einer weiteren Person erlaubt. Kinder unter 14 Jahren werden nicht dazugezählt. Die Kontaktbeschränkungen finden auf geimpfte und genesene Personen keine Anwendung. Wenn bei privaten Zusammenkünften und ähnlichen sozialen Kontakten sowohl Geimpfte oder Genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

Hinweis:

Vollständig gegen COVID-19 geimpft sind Personen, die
- mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind,
- über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und
- bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.

Als genesen gilt, wer
- über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügt,
- bei dem die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und
- die Testung mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt.


Nächtliche Ausgangssperre:

Zwischen 22 und 5 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung untersagt, außer in begründeten Ausnahmefällen (gesundheitlichen Notfällen, medizinische Behandlung, Berufsausübung, Versorgung von Tieren etc.). Im Gegensatz zur bundesweiten Regelung wird es in Bayern vorerst keine Ausnahmen für Bewegung an der frischen Luft (allein; bis Mitternacht) geben. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung findet auf geimpfte und genesene Personen keine Anwendung.


Einzelhandel:

Am 10. Mai wurde der Inzidenzwert von 150 zum fünften Mal in Folge unterschritten (Amtliche Bekanntmachung, einsehbar auf www.ingolstadt.de/amtliche) – daraus ergeben sich ab 12. Mai folgende Änderungen:

Der Einzelhandel in Ingolstadt darf mit Terminvereinbarung („Click & Meet“) mit einer Person pro 40 qm öffnen. Voraussetzung ist ein negatives Testergebnis (vollständig Geimpfte und Genesene sind negativ getesteten Personen gleichgestellt s.o.).

Ausnahmen gelten weiterhin für Geschäfte des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung (Lebensmittel, Drogerien, Apotheken etc.).
Gartenmärkte, Buchläden und Blumengeschäfte zählen in Bayern wieder als Geschäfte des täglichen Bedarfs und dürfen inzidenzunabhängig öffnen.

Inzidenzabhängige Schließungsregelungen (incl. Click & Meet sowie Click & Collect) gelten seit 28. April nur noch für Handelsbetriebe (nicht mehr für Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe).


Kulturstätten:

Kulturstätten sind geschlossen (Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und vergleichbare Kulturstätten). Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos und ähnliche Einrichtungen sind ohnehin nach § 23 Abs. 1 geschlossen. Die Stadtbücherei ist hiervon nicht betroffen und hat zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Seit 28. April dürfen zoologische und botanische Gärten bei Vorlage eines negativen Testergebnisses auch über einer Inzidenz von 100 öffnen.


Sport:

Nur kontaktfreier Individualsport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands, keine Ausnahmen nach Beginn der Ausgangssperre um 22 Uhr. Seit 28. April dürfen höchstens fünf Kinder unter 14 Jahren gemeinsam kontaktfreien Sport im Freien treiben.


Gastronomie:

Erlaubt bleibt Abholung und Auslieferung von Speisen und Getränken. Die Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken ist zwischen 22 Uhr und 5 Uhr untersagt.

Das Gesundheitsministerium hat klargestellt, dass der Verzehr von Speisen und Getränken zum Mitnehmen auch in der näheren Umgebung des Erwerbsortes nicht gestattet ist.


Körpernahe Dienstleistungen:

Die Bundes-Notbremse schreibt für körpernahe Dienstleistungen (erlaubt sind nurmehr Friseur und Fußpflege mit Terminvereinbarung) die Vorlage eines tagesaktuellen negativen Corona-Testergebnisses vor.


Maskenpflicht:

Anders als in der Bundes-Notbremse vorgesehen, bleibt es in Bayern bei einer FFP2-Maskenpflicht in Einzelhandel, ÖPNV und Kirchen.


Schulen und Kitas:

Da am 8. Mai die 7-Tages-Inzidenz den fünften Tag in Folge unter 165 lag, gilt für Schulen im Stadtgebiet Ingolstadt ab Montag, den 10. Mai 2021 folgendes:
Präsenzunterricht – soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend eingehalten werden kann – oder Wechselunterricht, in folgenden Jahrgangsstufen und Klassen:

  • Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschulstufe
  • Jahrgangsstufen 5 und 6 der Förderschulen
  • Jahrgangsstufen 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen
  • Abschlussklassen

Hierzu hat die Stadt Ingolstadt eine Amtliche Bekanntmachung veröffentlicht. Diese finden Sie unter www.ingolstadt.de/amtliche.

Da weiterhin die 7-Tages-Inzidenz von 100 überschritten wird, sind Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder geschlossen. Die Ingolstädter Kitas bieten wieder eine Notbetreuung an. Die Eltern werden gebeten, sich mit ihrer Kindertageseinrichtung in Verbindung zu setzen.

Hinweis: Ein Besuch in der Kindertagesbetreuung ist möglich bei leichten Krankheitssymptomen (Schnupfen, Husten), wenn ein negativer Corona-Test vorgelegt wird. Auch wenn ein Kind krank war und wieder gesund ist oder nur noch leichte Krankheitssymptome aufweist. Auch hierfür ist ein negativer Corona-Test notwendig. Die Stadt Ingolstadt bietet die Möglichkeit für Schnelltesttermine für Kinder, die am jeweiligen Tag eine Kindertagestätte besuchen. Diese Schnelltesttermine werden bei den kommunalen Teststationen der Stadt Ingolstadt ab 7.30 Uhr (Teststation Süd: 8 Uhr) angeboten. Auch hierfür ist eine Anmeldung erforderlich.

Die Terminvereinbarung für alle Schnellteststationen der Stadt Ingolstadt ist über die städtische Homepage www.ingolstadt.de/corona möglich. Bürgerinnen und Bürger, die Probleme mit der Online-Buchung haben, erhalten Hilfe unter 0841 305-1430 (Mo. bis Fr. 8 bis 16:30 Uhr). E-Mail-Kontakt für Gehörlose ist über covid-deaf@ingolstadt.de möglich.

Des Weiteren gilt unabhängig von der Inzidenz:


Maskenpflicht Innenstadt

Die Maskenpflicht in der Innenstadt wurde ab 8. März reduziert. Sie gilt nurmehr auf der Achse Donaustraße – Rathausplatz – Moritzstraße – Am Stein – Harderstraße (bis Ecke Auf der Schanz / Dreizehnerstraße), der Achse Kreuztor – Kreuzstraße – Theresienstraße – Ludwigstraße – Paradeplatz, sowie in der Mauthstraße, Dollstraße, Proviantstraße, Milchstraße und Schmalzingergasse. Die Maskenpflicht gilt von 5 bis 22 Uhr. Außerhalb der Innenstadt gilt die Maskenpflicht im Bereich um den Hauptbahnhof und den Nordbahnhof. Generell gilt eine Maskenpflicht für diejenigen Bereiche, in denen Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen überall dort, wo ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) - Maskenpflicht vom 8. Mai 2021

Alkoholkonsumverbot

Bayern hält weiterhin an einem Alkoholkonsumverbot fest. Es gilt auf möglichst allen öffentlichen Plätzen, insbesondere den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und allen sonstigen öffentlichen Plätzen, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Die konkreten Örtlichkeiten werden von den Kommunen festgelegt.

Die Stadt Ingolstadt regelt daher im Rahmen einer Allgemeinverfügung (aktualisiert am 18. April) ein Alkoholverbot für folgende Örtlichkeiten und Gebiete:

  • Gebiet der Altstadt (siehe Plan)
  • Umfeld Hauptbahnhof und Nordbahnhof
  • Volksfestplatz
  • Hallenbad Parkplatz
  • Hindenburgpark
  • Luitpoldpark
  • Glacis
  • Klenzepark und Donaustrand/Donaubühne
  • Uferpromenade von der Glacisbrücke bis zur Kreuzung Schloßlände/Roßmühlstraße
  • Uferbereich an der südlichen Donauseite von der Kreuzung Baggerweg/Luitpoldstraße zur Glacisbrücke, von der Glacisbrücke bis zur Eisenbahnbrücke; hiervon umfasst ist insbesondere auch der Donaustrand/die Donaubühne.
  • Baggersee Gelände; dieses umfasst den Bereich rund um den Baggersee, einschließlich der beiden Donauufer und des Umfelds der Staustufe (siehe Plan)
  • Auwaldsee Gelände (siehe Plan); ausgenommen ist das Gelände des dort befindlichen Campingplatzes (Beachte: Dort gelten unverändert die Regelungen der 12. BayIfSMV – insbesondere: Kontaktbeschränkungen)
  • Spielpark Fort Peyerl

Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) - Alkoholverbot vom 8. Mai 2021


Überblick über aktuell gültige Maßnahmen:


Informationen zum Impfen



„Gemeinsam für Ingolstadt!“
Die Impfung ist die einzige Langzeitstrategie gegen Corona. Das Team des Impfzentrums arbeitet täglich für diese Hoffnung im Kampf gegen das Virus. In der derzeitigen Phase der Impfungen steht die Senkung der Infektionszahlen sowie der Schutz der Bevölkerung.

„Jede Impfung rettet Leben!“
Sie schützt die geimpfte Person vor schweren Krankheitsverläufen und verringert die von ihr ausgehende Ansteckungsgefahr deutlich. Jede Erstimpfung in und um Ingolstadt schützt die Ingolstädter Bevölkerung und senkt die Reproduktionszahl des Virus. Noch im Laufe des Monats Mai wird die Impfquote von 50 Prozent erreichen.

„Normalität für alle, statt vorgezogener Freiheit für Wenige.“
Jede vorgezogene Zweitimpfung nimmt einem noch nicht geimpften Menschen diese Schutzmöglichkeit. In Abstimmung mit der Taskforce Impfen gilt deshalb weiterhin die Vorgabe die Impfintervalle weitestmöglich auszuschöpfen. Erst ab Juli 2021 steht genügend Impfstoff zur Verfügung, um über einen verstärkten Fokus auf Zweitimpfungen die dann gewonnene Normalität zu stabilisieren und Ingolstadt einen wunderbaren Sommer 2021 zu ermöglichen.

„Informationen zum Thema Impfen.“
Die Impfkampagne unterliegt einem steten tatsächlichen wie rechtlichen Wandel. Die Impfstrategie wird deshalb stets situativ angepasst.

„Mit der Impfallianz Ingolstadt zur Herdenimmunität!“
Im Kampf gegen Covid-19 werden alle gebraucht: Ein leistungsfähiges Impfzentrum, die Ärzteschaft sowie mobile Teams und die Betriebsärzte. Ziel dieser Impfallianz ist die Herdenimmunität noch im Sommer 2021.
Je ansteckender das Virus, desto höher die zu erzielende Impfquote. Die mühsam und nur über zermürbende Lockdowns erkämpften sinkenden Zahlen können nur über eine möglichst hohe Impfquote weiter gesenkt und dauerhaft niedrig bleiben.

Das Impfzentrum Ingolstadt – derzeit bis zu 45.000 Impfungen im Monat
Über ein modulares Zwei-Stufen-Konzept (Donau-City-Center und Orbansaal) kann zur Verfügung gestellter Impfstoff unmittelbar terminiert werden. Das Impfzentrum stellt über die Impfstoffkapazität das Rückgrat der Impfstrategie. Die Leistungsfähigkeit des Impfzentrums umfasst 45.000 Impfungen im Monat. Das Impfzentrum Ingolstadt ist atmend und hybrid aufgebaut. Es passt sich damit gezielt den Herausforderungen der Impfkampagne an. Ziel ist eine effektive und effiziente Verimpfung, um möglichst schnell Herdenimmunität zu erreichen.
Das Impfkonzept des Impfzentrums Ingolstadt basiert auf der Impfverordnung. Das Impfzentrum Ingolstadt impft dementsprechend den zugeteilten Impfstoff strikt nach Prioritäten. Die gesetzlichen Regelungen sind überall gleich. Grundlage für die Priorisierung ist die Coronavirus-Impfverordnung, die auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) sowie zahlreicher Expertengremien sowie des Ethikrates basiert und ständig angepasst wird. Lediglich im Rahmen von Sonderaktionen kann zugunsten der Effektivität und Effizienz von dieser abgewichen werden.

Hausärzte
Mit der Einbindung der niedergelassenen Ärzte seit April 2021 wurde der Impfstrategie in Ingolstadt ein weiterer Baustein hinzugefügt. Über 9000 Impfungen trugen neben den über 60.000 Impfungen des Impfzentrums dazu bei, dass die Impfkampagne weiter Fahrt aufnahm. Niedergelassene Ärzte sind in der Regel schnell und unkompliziert zu erreichen und niemand kennt den Patienten so gut wie die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt.

Mobile Teams und Betriebsärzte
Nach dem Impfturbo Ende April über stationäre Impfungen, kommt die Impfung nunmehr zu den Menschen. Ab Juni 2021 wird über mobile Teams am Wohnort und in der Freizeit zusätzlich zum Impfzentrum ein niederschwelliges Impfangebot geschaffen. Neben mobilen Einsatzteams und/oder Impfmobilen werden hierbei auch die Quartiere der sozialen Stadt eine zentrale Rolle spielen. Über die direkte Ansprache vor Ort auch mit Vorbildern und gezielten Informationskampagnen werden Berührungsängste mit dem stationären Impfbetrieb umgangen. Für die Impfung in Asylunterkünften sowie für obdachlose Personen werden Sonderkontingente durch den Freistaat zur Verfügung gestellt. Die Betriebe runden ab 07. Juni 2021 die Ingolstädter Impfstrategie durch Impfungen am Arbeitsplatz ab.

Antworten auf die häufigsten und entscheidenden Fragestellungen zum Thema Coronavirus-Schutzimpfung haben wir Ihnen im Folgenden zusammengestellt:

Wer ist jetzt dran? Welche Priorisierung ist an der Reihe?

Die Reihenfolge der Impfungen wurde gesetzlich festgelegt. Grundlage für die Priorisierung ist die Coronavirus-Impfverordnung, die auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) basiert. Das Impfzentrum Ingolstadt hat auf diese gesetzlich festgelegte Priorisierung keinen Einfluss. Die Vergabe der Impftermine richtet sich nach der Zugehörigkeit zu der jeweils aufgerufenen Prioritätengruppe und erfolgt automatisiert über die Terminierungssoftware des Freistaats Bayern. Bei Impfungen durch die Hausärzte können darüber hinaus individuelle in der Impfstoffverordnung nicht ausreichend abgebildete Risikofaktoren berücksichtigt werden. So wird sichergestellt, dass immer die besonders gefährdeten Menschen zuerst geimpft werden.

Prioritätsstufe 1:

§ 2 CoronaImpfV Schutzimpfungen mit höchster Priorität Coronavirus-Impfverordnung

Prioritätsstufe 2:

§ 3 CoronaImpfV Schutzimpfungen mit hoher Priorität Coronavirus-Impfverordnung

Prioritätsstufe 3:

§ 4 CoronaImpfV Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität Coronavirus-Impfverordnung

Mit der Einrichtung der Bayerischen Impfkommission wird eine Lücke bei der Impf-Priorisierung geschlossen. Die Coronavirus-Impfverordnung benennt zwar zahlreiche Krankheitsbilder, die zu einer Impfung in der jeweiligen Priorisierungsstufe berechtigen. Die Aufzählung ist jedoch nicht abschließend. Da auch weitere, teilweise seltene Krankheiten ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf bei einer COVID-19-Erkrankung bergen, bedarf es im Einzelfall einer konkreten ärztlichen Prüfung. Die Bayerische Impfkommission wird dann für bisher nicht priorisierte Berechtigte ein ärztliches Attest erstellen, mit dem sie sich zur Impfung bei der jeweiligen lokalen Impfkommission über das Online-Registrierungs­system oder telefonisch bei Ihrem Impfzentrum anmelden können.

Wie kann ich meine Priorisierung nachweisen?

Die Echtheit der bei der Registrierung angegebenen Daten wird vor Ort im Impfzentrum anhand von Ausweisdokumenten und berechtigenden Dokumenten (z.B. Nachweis Arbeitgeber, medizinische Nachweise, etc.) überprüft. Hierfür können auch die entsprechenden Formblätter des Impfzentrums verwendet werden.

Die Echtheit der bei der Registrierung angegebenen Daten wird vor Ort im Impfzentrum anhand von Ausweisdokumenten und berechtigenden Dokumenten (z.B. Nachweis Arbeitgeber, medizinische Nachweise, etc.) überprüft. Hierfür können auch die nachstehenden Formblätter des Impfzentrums zur Bestätigung der Priorität verwendet werden:

Wie kann ich mich anmelden? www.impfzentren.bayern/citizen

Nutzen Sie die rund um die Uhr zur Verfügung stehende Online-Vormerkung unter https://impfzentren.bayern/citizen/. Wir bitten Sie diese Möglichkeit zu nutzen, um die ergänzend eingerichtete Hotline für die vorgesehenen Personengruppen freizuhalten.

Dies sind Personengruppen, die keinen Internetzugang haben bzw. die bei Ausfüllen der Onlineanmeldung Unterstützung benötigen. Dafür ist die Hotline von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Nummer 0841 933388 besetzt. Gehörlose können sich an covid-deaf@ingolstadt.de wenden. Wir bitten darum die entsprechenden Kommunikationswege für die jeweiligen Personengruppen frei zu halten.

Das Priorisierungssystem des Freistaats Bayern weist Ihnen automatisch die entsprechende Priorität nach den gesetzlichen Vorgaben zu. Dies kann vom Impfzentrum nicht beeinflusst werden. Anhand der festgelegten Reihenfolge werden die Termine nach vorhandenem Impfstoff vergeben. Sie werden automatisch kontaktiert. Einmal registriert, meldet sich das Impfzentrum meldet bei Ihnen, sobald Ihnen ein Termin zugeteilt werden kann.

Nachfragen beim Impfzentrum sind nicht erforderlich, sondern führen lediglich zu Verzögerungen im Ablauf der Terminvereinbarung. Nach einer Online-Registrierung können Sie den Stand Ihrer Anmeldung jederzeit selbständig unter www.impfzentren.bayern prüfen.

Bei einer Impfung bei den niedergelassenen Ärzten erhalten Sie die hierfür bestehenden Anmeldemodalitäten durch Ihre behandelnde Ärztin/Ihren behandelnden Arzt.

Was gilt für priorisierte Berufsgruppen?

Auch die Anmeldung priorisierter Berufsgruppen erfolgt vor der für Anfang Juni angekündigten Einbindung der Betriebsärzte über die individuelle Online-Anmeldung über https://impfzentren.bayern/citizen/ offen.

Die Möglichkeit von Sammelterminen im Orbansaal besteht grundsätzlich nur bei entsprechenden Vorgaben durch die zuständigen Ministerien. Die Berufsgruppen werden vom Impfzentrum in diesem Falle über die Anmeldemodalitäten informiert.

Wann beginnen die Impfungen vor Ort in den Betrieben?

Die Impfungen vor Ort in den Betrieben durch die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sind durch den Freistaat Bayern für Anfang Juni (derzeitige Planungen: 07. Juni 2021) geplant. Das Impfzentrum Ingolstadt befindet sich diesbezüglich in enger Abstimmung mit den größten Arbeitgebern, den Handelskammern, Handwerkskammern und Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen der Region 10. Über dieses Impfbündnis sollen die Interessen und Bedürfnisse der Region 10 ausreichend berücksichtigt und bei den hierfür zuständigen Stellen die erforderlichen Weichen (insbesondere: Lieferung von Impfstoff) gestellt werden.

Jede Erstimpfung in und um Ingolstadt schützt die Ingolstädter Bevölkerung und senkt die Reproduktionszahl des Virus. Die Impfstrategie muss deshalb über Ingolstadt hinausschauen. Den Virus bekämpft man erfolgreich nur gemeinsam, nicht alleine. Bereits im Rahmen der Reihenimpfungen für Berufsgruppen sowie der Sonderaktion AstraZeneca wurde die Sogwirkung Ingolstadts (Ein- und AuspendlerInnen) berücksichtigt. Aufgrund der Sonderzuteilung AstraZeneca konnte auch die Audi AG bereits im Rahmen eines Pilotprojekts in das Impfgeschehen eingebunden werden. Die dort gewonnen Erfahrungen zu Organisation und Ablauf fließen in die weiteren Planungen mit ein und kommen damit der gesamten Region 10 zu Gute.

Wann werden Genesene geimpft?

Genesene entwickeln zumindest vorrübergehend einen gewissen Schutz gegen eine erneute Ansteckung. Bei einer Infektion kommt der Körper in Kontakt mit den Viren. Das Immunsystem lernt sie kennen und bereitet für die Zukunft verschiedene zielgerichtete Abwehrmechanismen vor. Um überschießenden Immunreaktionen vorzubeugen erfolgt eine einmalige Impfung von Personen mit Infektion entsprechend der Empfehlungen der STIKO frühestens sechs Monate nach Genesung.

Wie erhalte ich meinen Termin?

Das für das Impfzentrum Ingolstadt verbindlich anzuwendende Registrierungssystem besteht aus den beiden Stufen Anmeldung und Terminvergabe.

Zunächst melden Sie sich unter Angabe Ihrer für die Priorisierung notwendigen Daten, wie beispielsweise Alter und Berufsgruppe, zur Impfung an.

Nachfolgend werden die registrierten Personen mit der aktuell höchsten Priorität entsprechend der Coronavirus-Impfverordnung, durch die Terminierungssoftware des Freistaats Bayern je nach Verfügbarkeit per SMS oder E-Mail (ggf. auch telefonisch) zur persönlichen Terminbuchung von dem für Sie zuständigen Impfzentrum eingeladen.

Die Vergabe der Impftermine orientiert sich an der Zugehörigkeit zu der jeweils aufgerufenen Prioritätengruppe. So wird sichergestellt, dass immer die besonders gefährdeten Menschen zuerst geimpft werden. Die Priorisierung erfolgt in BayIMCO nach den Vorgaben der CoronaImpfV. Es erhalten die Personen mit der höchster Priorität die Möglichkeit einer Terminauswahl. Der Zeitpunkt der Anmeldung sowie die Wahl der Registrierungsmethode (Online, oder Call-Center-Registrierung) haben keinen Einfluss auf den zeitlichen Zugang zur Impfung.

Warum ist der Abstand zwischen den Impfungen zwingend vorgegeben?

Jede vorgezogene Zweitimpfung nimmt einem noch nicht geimpften Menschen diese Schutzmöglichkeit. In Abstimmung mit der Taskforce Impfen gilt deshalb weiterhin die Vorgabe die Impfintervalle weitestmöglich auszuschöpfen. Erst ab Juli 2021 steht genügend Impfstoff zur Verfügung, um über einen verstärkten Fokus auf Zweitimpfungen die dann gewonnene Normalität zu stabilisieren und Ingolstadt einen wunderbaren Sommer 2021 zu ermöglichen. Für die mit AstraZeneca durchzuführenden Zweitimpfungen in den Impfzentren gilt weiterhin die Vorgabe von 12 Wochen.

Für einen wirksamen Schutz ist bei den meisten verfügbaren Impfstoffen eine zweimalige Impfung erforderlich: Die STIKO empfiehlt einen Impfabstand von 6 Wochen für mRNA-Impfstoffe (BioNTech/Pfizer, Moderna) und 12 Wochen für den Vektor-basierten Impfstoff von AstraZeneca. Beim Impfstoff von Johnson&Johnson ist nur eine Impfung erforderlich.

Warum kann der festgelegte Termin nicht verschoben werden?

Die Termine für die Zweitimpfungen sind von den Impflingen grundsätzlich einzuhalten. Terminverschiebungen sind nur in dringenden persönlichen Ausnahmefällen zulässig, die auch durch geeignete Nachweise belegt werden müssen. Als dringende Ausnahmefälle kommen beispielsweise in Betracht Erkrankungen, die einer Impfung an dem gebuchten Termin entgegenstehen (Nachweis durch ärztliches Attest), oder dringende persönliche Gründe wie ein Todesfall in der engsten Familie.

Nicht als dringender persönlicher Grund zu akzeptieren sind hingegen insbesondere geplante Urlaubsreisen oder Ähnliches. Impflinge, die aus solchen Gründen den Termin verschieben wollen, soll nach Vorgabe der Taskforce Impfen des Freistaats kein Ersatztermin angeboten werden.

Warum habe ich noch keinen Termin erhalten?

Sie müssen sich nur einmal registrieren und werden automatisch kontaktiert, sobald Sie an der Reihe sind. Bitte verzichten Sie auf Nachfragen, da dies die Kapazitäten der Impfzentren belastet und zu Verzögerungen im Ablauf der Terminvereinbarungen führt.

„Niemand muss befürchten vergessen zu werden!“
Nach der Registrierung werden sie automatisch kontaktiert!

Sollten Sie noch nicht angerufen oder informiert worden sein, so steht leider nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung um weitere Termine zu vergeben. Es wird darauf hingewiesen, dass ausschließlich priorisierte Personen mit Termin im Impfzentrum geimpft werden können. Die Priorisierung wird vor Ort überprüft. Personen ohne Termin müssen leider abgewiesen werden, auch wenn sie jemanden begleiten, der bereits einen Termin erhalten hat.

Was passiert mit übrig gebliebenem Impfstoff?

Trotz sorgfältiger Planung kann in Ausnahmefällen nicht vermieden werden, dass in geringfügigem Maße Impfstoffreste entstehen, deren Verimpfung von der Coronavirus-Impfverordnung vorgesehen ist. Der Impfstoff muss vor dem Impfen zunächst aufbereitet und verdünnt werden und ist dann nur wenige Stunden haltbar. Sagen Menschen ihren Impftermin ab, können daher am Ende des Tages Impfdosen übrig bleiben, die ungenutzt verworfen werden müssten.

Um das zu vermeiden, wird in der Praxis „übrig gebliebener“ Impfdosen in Abstimmung mit der Taskforce Impfen des Freistaats Bayerns einer stetigen Überprüfung unterzogen. Entsprechend deren Vorgaben gilt auch diesbezüglich der Vorrang der Priorität.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

  • Personalausweis/Reisepass
  • Berechtigungsnachweis (wenn benötigt)
  • Impfpass, sofern vorhanden
  • Einladung, sofern vorhanden
  • Einwilligung und Aufklärungsdokumente (sofern vorhanden):

Wie lange müssen anderweitige Impfungen zurückliegen?

Zu anderen Impfungen soll ein Abstand von mindestens 14 Tagen eingehalten werden.

Wer trägt die Kosten der Impfung?

Die Impfung in den Impfzentren oder durch mobile Impfteams ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos - unabhängig vom Versicherungsstatus. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Wann soll ich da sein?

Um unnötige Wartezeiten und Ansammlungen zu vermeiden, wird um möglichst punktgenaue Ankunft gebeten. Kommen sie deshalb maximal 5 bis 10 Minuten vor Ihrem Termin!

Wo werde ich geimpft?

Das ebenerdige und barrierefreie Impfzentrum Ingolstadt befindet sich in der Schillerstraße 2, 85055 Ingolstadt im Donau-City-Center.

Wie gelange ich zum Impfzentrum?

ÖPNV:

Haltestellen Frühlingstraße sowie Regensburger Straße mit den Linien 16, 18, 21, 31, 41, 51, N8, S6

Fahrplanauskunft der INVG

PKW/Fahrrad:

Schillerstraße 2, 85055 Ingolstadt im Donau-City-Center. Parkplätze sind auf dem Areal des Donau-City-Centers vorhanden. Ebenerdig kann eine Stunde kostenfrei, in den barrierefrei erreichbaren Parkhäusern drei Stunden kostenfrei geparkt werden.

Die Stadt Ingolstadt kann grundsätzlich keine Taxikosten übernehmen. Berechtigte (z.B. mit bestimmten Vorerkrankungen sowie Mobilitätseinschränkung) für eine „Krankenfahrt“ können sich eine „Verordnung einer Krankenbeförderung“ (Muster 4) für eine Fahrt mit dem Taxi vom Hausarzt ausstellen lassen. Es muss ein Selbstbehalt von fünf Euro pro Fahrtstrecke durch die zu impfende Person übernommen werden.

Darüber hinaus besteht bei Erfüllen der Anforderungen die Möglichkeit eines Fahrdienstes. Diesen kann jeder in Anspruch nehmen, der ihn auch bekommt, wenn er einen Arztbesuch/Reha oder Dialysefahrt von der Krankenkasse bezahlt bekommt.

Das betrifft Pflegebedürftige mit Pflegegrad 4 oder 5 sowie Pflegebedürftige mit Pflegegrad 3, wenn eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt. Auch Schwerbehinderte haben Anspruch, wenn sie mindestens eins der folgenden Kürzel im Schwerbehindertenausweis haben: „aG“ für außergewöhnliche Gehbehinderung, „Bl“ für Blindheit oder „H“ für Hilflosigkeit. Dafür greifen im Prinzip dieselben Bedingungen, wie sie auch sonst nach § 60 Abs. 1 Satz 1 SGB V für die Krankenbeförderung gelten, inklusive der gesetzlichen Zuzahlung von mindestens fünf Euro je Fahrt. Stets ist eine Genehmigung der Krankenkasse erforderlich.

Welche weiteren Unterstützungen des Impfzentrums werden vor Ort angeboten?

In Zusammenarbeit mit der Inklusions- und der Integrationsbeauftragten der Stadt Ingolstadt werden vor Ort verschiedenste Unterstützungsangebote zur Verfügung gestellt. Neben in verschiedenen Sprachen zugänglichem Informationsmaterial und dem allgemeinen auch ohne Sprachkenntnis verständlichem Aufklärungsvideo, welches mit Gebärdendolmetscher ausgestrahlt wird, stehen für gebündelte Termine mit Gehörlosen Gebärdendolmetscher bereit. Stets können die zu impfenden Personen durch Angehörige zur Unterstützung oder Übersetzung geleitet werden.

Wann hat das Impfzentrum geöffnet?

Um die zur Verfügung stehenden Impfstoffmengen jeweils zeitnah terminieren und verimpfen zu können, ist das Impfzentrum Ingolstadt sowie die gesamte Impfstrategie modular und atmend aufgebaut. In der Regel wird das Impfzentrum werktags von 08.00 bis 17.00 Uhr betrieben. Hinzu kommen die flexibel einsetzbaren mobilen Teams. Steht mehr Impfstoff zur Verfügung – wie etwa zuletzt bei der Sonderaktion AstraZeneca – werden die Öffnungszeiten flexibel an diese Anforderungen angepasst. Die Einbindung der niedergelassenen Ärzteschaft und (ab voraussichtlich 07. Juni 2021) der Betriebe ermöglicht uns diesbezüglich eine noch höhere Flexibilität.

Wie läuft die Impfung vor Ort ab?

Zunächst werden die bei der Online-Anmeldung eingegebenen Daten abgeglichen und die entsprechenden Nachweise geprüft. Zusätzlich wird ein Aufklärungsbogen ausgefüllt. Der Arzt bespricht mit dem Impfwilligen die medizinische Vorgeschichte und informiert ausführlich über die Impfung. Für das persönliche Gespräch soll genug Zeit bleiben.

Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird der Impfwillige geimpft. Danach verbringt die geimpfte Person zur medizinischen Überwachung noch rund eine viertel Stunde in einem Beobachtungsraum. Im Anschluss kann die Heimfahrt angetreten werden.

Warum kann ich mir meinen Impfstoff nicht aussuchen?

Wegen der Impfstoffknappheit beinhaltet der Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 nach der CoronaImpfV weiterhin nicht das Recht, den Impfstoff eines bestimmten Herstellers zu wählen. Der Impfstoff wird je nach Verfügbarkeit und Zulassungsbedingungen eingesetzt. Alle Impfstoffe wurden im Rahmen von klinischen Studien vor der Zulassung bei mehreren zehntausend Freiwilligen untersucht und es traten bisher keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. Über langfristige Effekte können noch keine Aussagen gemacht werden. Das Risiko, Schäden durch die Erkrankung davonzutragen, ist viel höher.

Welcher Impfstoff wird aktuell im Impfzentrum für Erstimpfungen verwendet?

Das Impfzentrum Ingolstadt wird aufgrund der Vorgaben des Freistaats Bayern ab sofort nur noch mit sogenannten mRNA-Impfstoffen (Biontech, Moderna) beliefert. Eine Verimpfung von AstraZeneca und Johnson & Johnson ist nur im Rahmen von Sonderaktionen und Zweitimpfungen sowie in Betrieben und den Hausarztpraxen vorgesehen. Eventuelle zur Verfügung gestellte Sonderkontingente werden außerhalb der Priorisierung im Rahmen der Impfstrategie terminiert und verimpft.

Welchen Impfstoff erhalte ich als Person unter 60 Jahren bei der Zweitimpfung Astra-Zeneca?

Zweitimpfung mit AstraZeneca für Impflinge ab 60 Jahren:

Mit AstraZeneca erstgeimpfte Personen ab 60 Jahren werden auch bei der Zweitimpfung mit AstraZeneca geimpft. Allerdings soll der Termin der Zweitimpfung 12 Wochen nach dem Termin der Erstimpfung liegen.

Zweitimpfung für Impflinge unter 60 Jahren, die bei der ersten Impfung mit AstraZeneca geimpft wurden:

Mit AstraZeneca erstgeimpfte Personen unter 60 Jahren, die bei der ersten Impfung mit AstraZeneca geimpft wurden, können bei der Zweitimpfung mit AstraZeneca geimpft werden. Aufgrund der Empfehlung der STIKO erhalten Sie bei der Zweitimpfung einen mRNA Wirkstoff. Auch in diesem Fall soll der Termin der Zweitimpfung 12 Wochen nach dem Termin der Erstimpfung liegen.

Wie kann ich die Impfung nachweisen?

Die Schutzimpfung wird im Impfausweis oder, falls der Impfausweis nicht vorgelegt wird, in einer Impfbescheinigung dokumentiert.

Der Nachweis einer vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff steht ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung dem erforderlichen Testnachweis gleich. Dies kann mit dem Impfpass (sog. Impfausweis) nachgewiesen werden, in welchem die Impfung gemäß § 22 IfSG dokumentiert wird. Sollte zum Zeitpunkt der Impfung kein Impfausweis vorhanden sein oder vorgelegt werden, so erfolgt die Dokumentation durch Ausstellung einer sog. Impfbescheinigung, welche dieselben Angaben enthält. Diese ist ebenfalls zum Nachweis einer vollständigen Impfung geeignet. Die geplante Einführung eines digitalen Impfnachweises, der möglichst allen Bevölkerungsteilen unabhängig von Alter und Form der digitalen Teilhabe zugänglich sein sollte, erfolgt derzeit in Zuständigkeit des Bundesgesundheitsministeriums (BMG). Die Details und Umstände befinden sich noch in Entwicklung.

Weitergehende Informationen

Informationen können darüber hinaus der Impfkampagne des Freistaats Bayern in Tageszeitungen, Fernsehen sowie Radio entnommen werden.

Für allgemeine Fragen wurde eine Impf-Hotline (0841 305-41000, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr) eingerichtet.

Für spezifische medizinische Fragestellungen, die Ihren persönlichen Gesundheitszustand betreffen, bitten wir Sie, sich an Ihre behandelnde Ärztin / Ihren behandelnden Arzt zu wenden.

Informationen zur Corona-Schutz-Impfung in Leichter Sprache finden Sie unter: stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2021/02/allgemeine_informationen_corona_impfung.pdf


Unsere FAQs zum Thema Impfen sind auch als PDF verfügbar:

Die FAQs in anderen Sprachen werden aktuell noch übersetzt. Sobald die Übersetzungen zu den neuen FAQs von Mai vorliegen, werden diese hier eingestellt.



Corona Testzentren

Das Corona-Testzentrum der Stadt Ingolstadt besteht aus mehreren Standorten:

  • Testzentrum am Audi Sportpark (für PCR-Tests )
  • Teststation Mitte für Antigen-Schnelltests (Auf der Schanz 39, Flachdachgebäude auf dem Parkplatz)
  • Teststation Süd für Antigen-Schnelltests (Geisenfelder Straße 1)
  • Teststation Stadttheater für Antigen-Schnelltests (Schlosslände 1, Foyer)

An allen Standorten sind grundsätzlich Tests nur nach Voranmeldung möglich. Im Testzentrum des Stadttheater besteht die Möglichkeit, auch ohne Termin vorzusprechen.
Sollte ein Testtermin ausnahmsweise nicht wahrgenommen werden können, ist dieser rechtzeitig zu stornieren. Dies ist ebenfalls online möglich.

Was muss beachtet werden?

Zu allen Tests ist ein Ausweisdokument (Lichtbild und Adresse muss vorliegen) und die Unterlagen, die den Testgrund “enge Kontaktperson” oder “Besonderer Anlass” belegen (Quarantänebestätigung, Reha-Aufnahme, OP-Termin, Arbeitstätigkeit im medizinischen oder pflegerischen Bereich etc.) mitzubringen.

Zusätzlich zum PCR-Test ist die elektronische Gesundheitskarte (gesetzlich oder privat) mitzubringen.

Bürgerinnen und Bürger, die Probleme mit der Online-Buchung haben, erhalten Hilfe unter 0841 305-1430 (Mo. bis Fr. 8 bis 16.30 Uhr).

Für jede zu testende Person ist ein einzelner Termin zu vereinbaren, da aus Kapazitätsgründen nur angemeldete Personen getestet werden können.

Wer kann sich testen lassen?

  • Bürgertestung (Schnelltest)
  • Testung auf eigenen Wunsch für die Bewohner/innen Bayerns (nur PCR-Test)
  • Testung von engen Kontaktpersonen der Kategorie (PCR und Schnelltest)
  • Testung aus besonderem Anlass (PCR und Schnelltest)
  • Testung für Kinder in Kinderbetreuungseinrichtungen (Schnelltest)

Auch in den an das Stadtgebiet angrenzenden Landkreisen wurden „Bayerische Testzentren“ eröffnet. Um die jeweiligen örtlichen Testkapazitäten optimal zu nutzen, werden die Bürgerinnen und Bürger, die nicht in Ingolstadt wohnen gebeten, die Testmöglichkeiten vorrangig in Ihrem Landkreis aufzusuchen. In der Region sind Testzentren in Beilngries, Eichstätt, Neuburg und Pfaffenhofen in Betrieb.

Besonderheiten bei der Testung symptomatischer Personen

Weiterhin gilt: Wer glaubt, erkrankt zu sein, soll zunächst telefonischen Kontakt mit seinem Hausarzt oder der Kassenärztlichen Vereinigung (Telefon 116 117) aufnehmen. Testungen im häuslichen Umfeld können weiterhin nur durch die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung veranlasst werden.
Nur durch einen Arzt oder eine Ärztin kann eine Differentialdiagnose erfolgen, Medikamente verschrieben oder eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt werden.

Einen Arzt für einen Coronavirus-Test finden Sie unter www.kvb.de/service/arztverzeichnis unter dem Punkt „Arzt-/Psychotherapeutensuche“.

Wann kann man sich im Testzentrum testen lassen?

Die Öffnungszeiten werden je nach Auslastung und verfügbaren Laborkapazitäten angepasst, die aktuell möglichen Termine werden im Terminbuchungssystem angezeigt.

Wichtiger Hinweis für enge Kontaktpersonen:
Bitte beachten Sie die genauen Testvorgaben (Tag und Testmöglichkeit) Ihres Gesundheitsamtes!

Hier geht es zur Online-Terminvereinbarung

Wichtiger Hinweis zum Verfahren der Online-Terminreservierung:

Nachdem Sie Ihre Daten eingegeben und einen Termin im Kalender ausgewählt haben, bekommen Sie eine Mail an Ihre angegebene Mail-Adresse.
Diese Mail enthält einen Link, mit dem Sie Ihre Reservierung bestätigen; dieser Link ist 1 Stunde gültig. Jetzt wird der Termin im System eingetragen und Sie erhalten eine weitere Mail mit der genauen Terminzeit, einer 5-stelligen Terminnummer und eventuell mitzubringenden Unterlagen.
Erst wenn Sie diese zweite Mail bekommen, ist der Termin reserviert.

Link zur Online-Terminvereinbarung (PCR-Test)

Link zur Online-Terminvereinbarung (Schnelltest)


Corona Schnelltests in Apotheken

Folgende Ingolstädter Apotheken bieten derzeit kostenlose Schnelltests an. Zur Terminvereinbarung und weiteren Informationen kontaktieren Sie bitte die jeweiligen Apotheken:

Hollis-Apotheke
Krumenauerstraße 38-44, 85049 Ingolstadt
Telefon: 0841 8818816
www.hollisapotheke.de

Florian Apotheke
Berliner Straße 7b, 85051 Ingolstadt
Telefon: 0841 74199

Apotheke Am Pulverl
Am Pulverl 1, 85051 Ingolstadt
Telefon: 0841 77080
E-Mail: info@pulverl-apo.de

Süd-Apotheke
Münchener Straße 99, 85051 Ingolstadt
Telefon: 0841 72190
E-Mail: suedapotheke@t-online.de

OBERE APOTHEKE INGOLSTADT
Theresienstraße 2, 85049 Ingolstadt
Telefon: 0841 33316
E-Mail: mail@obere-apo.de 

Mohren Apotheke
Kirchplatz 20, 85051 Ingolstadt
Telefon: 08450 690
E-Mail: Mohrenapo-zuchering@t-online.de

Sonnen Apotheke
Theodor-Heuss-Straße 35, 85055 Ingolstadt
Telefon: 0841 2312

Apotheke im Westpark
Am Westpark 6, 85057 Ingolstadt
Telefon: 0841 493030

Michael-Apotheke
St.-Michael-Straße 5, 85055 Ingolstadt
Telefon: 0841 38177


Eine Übersicht der Apotheken mit Coronatest-Angebot bietet das Portal des Bayer. Gesundheitsministeriums.


Weitere private Teststationen

Innerhalb des Stadtgebietes gibt es weitere private Teststationen, die eine “Bürgertestung” anbieten.

Bitte beachten Sie, dass sich die genannten Öffnungszeiten laut Betreiber ändern können.

Pfarramt St. Pius
Richard-Wagner-Straße 26
85057 Ingolstadt

Globus Baumarkt
Am Hochfeldweg 4
85051 Ingolstadt

Ecolog Deutschland GmbH (Lidl)
Permoserstraße 81
85057 Ingolstadt

Ecolog Deutschland GmbH (Kaufland)
Richard-Wagner-Straße 40
85057 Ingolstadt

Ingolstadt Village
Otto-Hahn-Straße 1
85055 Ingolstadt

Oldtimer Hotel Ingolstadt
Erni-Singerl-Straße 1
85053 Ingolstadt

EKZ Süd am Positiv Fitness
Münchener Straße 144
85051 Ingolstadt
Mo-Sa 9:00-18:00 Uhr
So 10:00-14:00 Uhr

EDEKA Braun mit "WalkIn"
Lena-Christ-Straße 1
Mo-Sa 9:00-18:00 Uhr
So 10:00-14:00 Uhr

MediaMarkt (Parkdeck)
Eriagstraße
85053 Ingolstadt
Mo-Sa 9:00-18:00 Uhr

Derzeit bekannte private Teststationen, die Angaben sind ohne Anspruch auf Richtig- und Vollständigkeit.


Die kommunalen Teststationen und die Apotheken, die Schnelltests anbieten, finden Sie hier im Stadtplan dargestellt.


Auch verschiedene Hausärzte bieten Schnelltests an – fragen Sie hierzu bitte Ihren Hausarzt.

Ein negatives Testergebnis ist nur eine Momentaufnahme. Verhalten Sie sich weiterhin umsichtig und halten Sie sich an die AHA+L Formel.
Weitere Hinweise finden Sie hier.

Was tun im Verdachtsfall?

Die richtigen Verhaltensregeln bei einem begründeten Verdacht:

Personen, die befürchten erkrankt zu sein, sollten zu Hause bleiben. Sie sollten telefonisch ihren Hausarzt kontaktieren und das weitere Verhalten abklären.

Sie sollten nicht von sich aus Bereitschaftsdienste oder Notaufnahmen aufsuchen (Ansteckungsgefahr). Ist die Arztpraxis nicht erreichbar, kann man sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 wenden.

Die Stadt Ingolstadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet, bei dem besorgte Bürger im Zusammenhang mit medizinischen Themen Auskünfte zum Coronavirus, zu richtigen Verhaltensweisen und zu Hygiene-Tipps erhalten können und ihre Fragen hierzu stellen können. Das Corona-Bürgertelefon des Gesundheitsamtes ist erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-1430 (Montag bis Freitag, 8 bis 16.30 Uhr). Gehörlose können per E-Mail Kontakt aufnehmen: covid-deaf@ingolstadt.de.

Als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Geschehen dient auch die »Corona-Hotline« der Staatsregierung.
Diese ist täglich von 8 bis 18 Uhr unter 089 122 220 erreichbar.


Zum Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen sei auf die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verwiesen.

Die CovApp ist eine von der Charité entwickelte Software, mit der innerhalb weniger Minuten ein Fragenkatalog beantwortet wird und daraus spezifische Handlungsempfehlungen gegeben werden:
>> CovApp - Handlungsempfehlungen und Informationen zum Coronavirus


Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns - Coronavirustests im Umkreis von Ingolstadt

Was tun bei positivem Selbsttest?

Was tun, wenn mein Selbsttest positiv ist?

Zeigt ein Selbsttest ein positives Ergebnis an, soll sich die Person sofort absondern und umgehend einen Termin zur Abnahme eines PCR-Tests über den Hausarzt, die Rufnummer 116 117 oder an der Teststation im Audi Sportpark vereinbaren.

Nach Abnahme des PCR-Tests wird die Person zur Verdachtsperson im Sinne der Allgemeinverfügung und muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben. Der Arzt oder das lokale Testzentrum des Gesundheitsamtes beim Audi-Sportpark melden die Person dann direkt an das zuständige Gesundheitsamt.

Für Kinder, Schüler, Lehrpersonal, Schulpersonal und Personal in der Kindertagesbetreuung gilt:

Bei Personen, die in der Schule oder in der Kindertagesbetreuung ein positives Ergebnis im Selbsttest erhalten, muss unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt sowie die Einrichtungsleitung oder Schule informiert werden.

Das Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt ist hierfür erreichbar unter 0841 305-1430 oder per E-Mail an corona2@ingolstadt.bayern.de .

Benötigt werden Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse und eine Telefonnummer der positiv getesteten Person.

In diesen Fällen ordnet das Gesundheitsamt umgehend eine PCR-Testung an. Hier gilt die Person bereits mit der Anordnung als Verdachtsperson und muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben.

  

Die Quarantäne endet in allen Fällen mit Vorliegen eines negativen Testergebnisses, spätestens jedoch mit Ablauf des fünften Tages nach dem Tag der PCR-Testung.

Ist das Ergebnis der PCR-Testung positiv, wird die Quarantäne im Sinne einer Isolation fortgesetzt. Das zuständige Gesundheitsamt meldet sich automatisch bei der getesteten Person.

Weitere Informationen:

Ermittlung von Kontaktpersonen

Ingolstädterinnen und Ingolstädter mit einem positiven Corona-Befund werden vom Gesundheitsamt Ingolstadt aufgefordert, ihre Kontakte innerhalb eines individuell bestimmten Ermittlungszeitraumes mit Hilfe des Online-Formulars zu melden. Dies kann unter folgendem Link durchgeführt werden: www.ingolstadt.de/kontaktpersonenermittlung

Ingolstädter Einrichtungen (z.B. Firmen, medizinische Einrichtungen, Schulen, Kindertageseinrichtungen) verwenden zur Übermittlung von Kontaktpersonen die vom Gesundheitsamt bereitgestellte Vorlage. Diese kann unter folgendem Link aufgerufen und übermittelt werden: www.ingolstadt.de/kpe-einrichtungen

Grundsätzlich wird dabei zwischen „Kontaktpersonen“ und „enger Kontaktperson“ unterschieden (die bisherige Einteilung in Kontaktperson I und II entfällt seit April 2021).

Eine Kontaktperson ist, wer im infektiösen Zeitintervall Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatte.
Als infektiöses Zeitintervall gilt:

  1. bei symptomatischen Fällen: Zwei Tage vor Auftreten der ersten Symptome bis mindestens 14 Tage nach Symptombeginn (kann bei schwerem Verlauf auch verlängert werden)
  2. bei asymptomatischen Fällen mit unbekanntem Infektionsdatum: Zwei Tage vor bis 14 Tage nach Probenentnahme-Datum
  3. bei asymptomatischen Fällen mit bekanntem Infektionsdatum: Ab Tag 3 nach Kontakt mit der infizierten Person, bis Tag 19 nach Kontakt

Eine enge Kontaktperson hat zudem ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • enger Kontakt (weniger als 1,5 Meter Abstand)
  • länger als zehn Minuten
  • kein adäquater Schutz (adäquater Schutz bedeutet, dass beide Personen durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske tragen)
  • gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für mehr als 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske getragen wurde.

Enge Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich für 14 Tage häuslich absondern (Quarantäne) – gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zum bestätigten COVID-19-Fall.

Ein negatives Testergebnis (egal welcher) während der Quarantäne beendet oder verkürzt die Quarantänedauer nicht!

Häusliche Quarantäne

Das Robert-Koch-Institut hat in einem Flyer wichtige Hinweise für nicht erkrankte Personen zusammengestellt, für die das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne angeordnet hat.

Der Flyer ist erhältlich in deutscher Sprache und in vielen Fremdsprachen.

Sollten Sie selbst an COVID-19 erkrankt sein und sich unter ärztlicher Betreuung in häuslicher Isolierung befinden, können weiterführende Informationen eingesehen werden unter www.rki.de/covid-19-ambulant.

Informationen zur Einreise aus Risikogebieten

Alle Einreisenden, die per Flugzeug ab Dienstag, den 30. März 2021 (0 Uhr) in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen, müssen sich verpflichtend vor Abreise testen lassen. Crews sind von dieser Verpflichtung nicht betroffen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Zur Bekämpfung des Coronavirus und aufgrund der hohen Infektionszahlen in den verschiedenen Ländern sind Einreisende aus Risikogebieten verpflichtet, nach der Einreise das Ergebnis des Coronatests bei den Gesundheitsämtern anzuzeigen.

Wenn Sie aus dem Ausland nach Deutschland einreisen und sich innerhalb der letzten 10 Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet oder in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, sind Sie grundsätzlich verpflichtet, sich für 10 Tage nach Einreise in Quarantäne zu begeben. Wenn Sie sich in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, beträgt die Quarantänezeit 14 Tage.

Damit die zuständige Behörde die Einhaltung der Quarantäne wie auch die Voraussetzungen der landesrechtlichen Ausnahmen von der Quarantänepflicht kontrollieren kann, müssen Sie eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen.

Ihre Kontaktdaten sowie das Testergebnis können Ingolstädterinnen und Ingolstädter über www.ingolstadt.de/testergebnis hochladen.


Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Bayern die gültige Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Einreisende zur Bekämpfung des Coronavirus (Einreise-Quarantäneverordnung - www.stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen).


Auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege finden Sie Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Einreise-Quarantäneverordnung.
Wichtige Reiseinformationen sowie allgemeine Informationen zu den Risikogebieten bietet das Robert-Koch-Institut (bzw. der Handzettel in verschiedenen Sprachen [D / E / F]).

Alle wichtigen Reiseinformationen bietet das Portal des Auswärtigen Amtes:

Coronavirus / Covid-19: Reise und Sicherheit


Allgemeine Informationen & FAQs

Generelle Infomationen zum Coronavirus und weiterführende Links bietet das Bayerische Gesundheitsministerium.


Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache 


Informationen für Gehörlose

Entwicklung in Bayern

Über Hintergründe und die aktuelle Lage in Bayern informiert das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): Entwicklung Bayern - Landesamt


FAQ zu Betriebsuntersagungen

Mit dem Lockdown gilt für eine Reihe von Betrieben und Dienstleistungen eine staatliche Untersagung. Es werden aber auch Ausnahmen für bestimmte Branchen gemacht. Hierzu hat das Bayerische Gesundheitsministerium nun eine Liste veröffentlicht: https://www.stmgp.bayern.de/ 

Die Liste finden Sie auch direkt hier zum Download als PDF.


Einfache Hygienemaßnahmen tragen dazu bei, sich vor Infektionskrankheiten zu schützen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die 10 wichtigsten Hygienetipps zusammengestellt.


Häufige Fragen zum Coronavirus beantworten das  Landesamt für Gesundheit, das Bayerische Gesundheitsministerium und das Bayerische Innenministerium:
FAQ Coronavirus - Landesamt für Gesundheit 
FAQ Coronavirus - Bayerisches Gesundheitsministerium 
FAQ Coronavirus - Bayerisches Innenministerium


FAQs zur Maskenpflicht/FFP2-Maskenpflicht

Warum gibt es eine FFP2-Maskenpflicht?

Die FFP2-Maskenpflicht wird angeordnet, um die hohe Zahl der Neuinfektionen zu senken und die Verbreitung der infektiöseren Mutation des Coronavirus zu verhindern.

Für wen gilt die FFP2-Maskenpflicht?

Die FFP2-Maskenpflicht gilt für alle Personen ab 15 Jahren. Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren müssen jedoch einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Welche Masken dürfen verwendet werden?

Verwendet werden kann die Schutzklasse FFP2 oder vergleichbare Schutzklassen wie KN95 oder N95.

Wo gilt die FFP2-Maskenpflicht

Die FFP2-Maskenpflicht gilt im Einzelhandel (Verkaufsräume, Verkaufsgelände, Eingangs- und Warteflächen, Parkplätze, Abholen von Essen oder Waren) und im Nahverkehr (auch an Haltestellen). Die FFP2-Maskenpflicht gilt auch beim Besuch städtischer Ämter und Dienststellen, beim Besuch des Wochenmarktes, bei Gottesdienstbesuchen sowie für Besucher in Alten- und Pflegeheimen, dort beim Kontakt mit den Bewohnern auch für das Personal.

Ab wann gilt die FFP2-Maskenpflicht

Die FFP2-Maskenpflicht gilt ab Montag, 18. Januar 2021. In der ersten Woche werden keine Bußgelder verhängt.

Gibt es kostenlose FFP2-Masken?

Der Freistaat wird rund 2,5 Millionen FFP2-Masken für bedürftige Menschen zur Verfügung stellen (5 Masken pro Person). Die Stadt Ingolstadt stellt jedem über 15-jährigen Leistungsberechtigten nach dem SGB II, SGB XII und AsylbLG sowie jedem Haushalt, der Wohngeld erhält, zwei FFP2-Masken als Grundausstattung zur Verfügung.

Müssen auch im Einzelhandel beschäftigte Verkäufer eine FFP2-Maske tragen?

Nein, für die Beschäftigten genügt eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Müssen auch Schwangere eine FFP2-Maske tragen?

Es gibt keine spezielle Ausnahme für Schwangere.

Müssen auch in Gottesdiensten FFP2-Masken getragen werden?

Ja, in Gottesdiensten müssen FFP2-Masken getragen werden.

Was ist mit den bisherigen Mund-Nasen-Bedeckungen?

Die herkömmlichen Mund-Nasen-Bedeckungen können überall dort weiterhin getragen werden, wo es eine Maskenpflicht (z.B. Versammlungen, Innenstädte), aber keine FFP2-Maskenpflicht (z.B. ÖPNV, Einzelhandel, Gottesdienste) gibt.

Wo besteht in Ingolstadt derzeit Maskenpflicht?

Die genauen Orte sind in der jeweils aktuellen Allgemeinverfügung für die Stadt Ingolstadt geregelt.

Diese finden Sie unter: www.ingolstadt.de/amtliche

Welche Ausnahmen gibt es für die Maskenpflicht?

  • Kinder sind bis zum sechsten Geburtstag von der Tragepflicht befreit.
  • Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit; die Glaubhaftmachung erfolgt bei gesundheitlichen Gründen insbesondere durch eine ärztliche Bescheinigung, die die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose), den lateinischen Namen oder die Klassifizierung der Erkrankung nach ICD 10 sowie den Grund, warum sich hieraus eine Befreiung der Tragepflicht ergibt, enthält.
  • Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.
    • Hierzu ein zusätzlicher Hinweis:
      Das Verzehren von Speisen und Getränken, die „to go“ gekauft werden, ist in Bereichen mit geltender Maskenpflicht nicht zulässig. Das bedeutet auch, dass ein Verweilen zum Essen, Trinken oder Rauchen, nicht erlaubt ist. Selbstverständlich wird bei Kontrollen mit Augenmaß vorgegangen und bspw. der kurze Schluck aus einer Flasche oder das Schneuzen in ein Taschentuch werden nicht geahndet, wenn anschließend unmittelbar wieder die Maske aufgesetzt wird. Auch wenn jemand in der Innenstadt in unmittelbarer Nähe zu seinem Arbeitsplatz oder seinem Wohnort bspw. alleine in einer stillen Ecke eine Zigarette raucht, würde dies geduldet. Ein Spaziergang durch die Fußgängerzone fällt dabei aber ausdrücklich nicht darunter. Bei der Beurteilung ist entscheidend, dass in jedem Fall Situationen vermieden werden, in denen mehrere Menschen ohne Maske und Abstand beisammenstehen.”
  • Fahrradfahrende sind – in Bereichen in denen Fahrradfahren zulässig ist – von der Maskenpflicht befreit.

In jenen Bereichen, in denen eine Maskenpflicht gilt - darf ich ohne Maske Fahrradfahren?

Dort, wo auf der Straße Fahrrad gefahren werden darf (z.B. in der Harderstraße oder Donaustraße), darf trotz der sonstigen Maskenpflicht ohne Maske Fahrrad gefahren werden.

Bei der Beurteilung geht es darum, ob der Abstand zu anderen Personen eingehalten werden kann. Dies ist beim Radfahren in der Regel der Fall.

Dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, besteht Maskenpflicht.

Wer sich in der Fußgängerzone bewegt (egal ob als Fußgänger oder außerhalb der zulässigen Zeiten unerlaubterweise [!] per Fahrrad) muss eine Maske tragen. Auch wer sein Fahrrad durch die Fußgängerzone schiebt, ist Fußgänger und muss Maske tragen.

Können auch FFP2-Masken mit Ventil getragen werden?

Nein, da FFP2-Masken mit Ventil nur einen Eigen- jedoch keinen ausreichenden Fremdschutz bieten.

Gilt die FFP2-Maskenpflicht nur in Regional- oder auch in Fernzügen?

Die FFP2-Maskenpflicht gilt nur im Nahverkehr.

Wie wird die Einhaltung der FFP2-Maskenpflicht kontrolliert?

Die Einhaltung der FFP2-Maskenpflicht wird wie bisher durch die Vollzugsbehörden sowie die Polizei kontrolliert. Einzelhändler können die Maskenpflicht im Rahmen ihres Hausrechts durchsetzen.



Mundschutz selber nähen

Beim Sprechen, Husten oder Niesen werden kleine Tröpfchen ausgestoßen. Ein Mund-Nasen-Schutz kann diese Tröpfchen auffangen und das Risiko verringern, eine andere Person mit dem Corona-Virus anzustecken (Fremdschutz).

Denn auch wer selbst keine Symptome hat, kann möglicherweise infiziert sein und den Erreger weitergeben. Wenn das Gegenüber auch einen Schutz über Mund und Nase hat, schützt man sich gegenseitig.

Viele Experten (u.a. das Robert-Koch-Institut) halten deshalb das Tragen eines Mundschutzes für sinnvoll. Ab dem 18. Januar 2021 besteht in Bayern eine FFP2-Maskenpflicht in Ladengeschäften sowie bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs und der hierzu gehörenden Einrichtungen. Die FFP2-Maskenpflicht gilt auch beim Besuch städtischer Ämter und Dienststellen, beim Besuch des Wochenmarktes, bei Gottesdienstbesuchen sowie für Besucher in Alten- und Pflegeheimen, dort beim Kontakt mit den Bewohnern auch für das Personal. Die FFP2-Maskenpflicht gilt für alle Personen ab 15 Jahren. Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren müssen jedoch einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die herkömmlichen Mund-Nasen-Bedeckungen können überall dort weiterhin getragen werden, wo es eine Maskenpflicht (z.B. Versammlungen, Gottesdienste, Innenstädte), aber keine FFP2-Maskenpflicht (ÖPNV, Einzelhandel) gibt.

Weitere Informationen zur Maskenpflicht finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz kann selbst hergestellt werden, auch Schals oder Tücher können genutzt werden. So stellt zum Beispiel die Stadt Essen eine solche Anleitung bereit:

Auf der Seite Maskeauf! finden sich weitere Hinweise und Anleitungen, auch für Mund-Nasen-Schutz ohne Nähen.

Selbstverständlich sind selbstangefertigte Schutzmasken aber weder geprüft noch zertifiziert, sie eigenen sich auch nicht für medizinische Einsatzbereiche. Natürlich muss der Mundschutz regelmäßig gewechselt und gereinigt werden.

>> Wichtige Hinweise: So desinfizieren Sie Ihren (selbstgenähten) Mund-Nasen-Schutz

Neben verschiedenen Bezugsquellen im Internet verkaufen auch viele Ingolstädter Apotheken Mundschutz und Atemschutz, auch verschiedene Supermärkte haben sie im Sortiment. Einige lokale Firmen bieten zudem einfache Stoffmasken an. Entsprechende Bezugsquellen sind zum Beispiel auf der Seite www.allesregional.de oder auf der Seite des GOIN-Praxisnetzwerks www.goin.info zu finden. Lokale Anbieter können sich hier auch eintragen lassen.

Wichtig: Das Tragen eines Mundschutzes ist nur eine Ergänzung der bestehenden Verhaltensregeln und ersetzt diese nicht: Regelmäßige Handhygiene, Einhalten von Husten- und Niesregeln sowie das Abstandhalten zu anderen (mindestens 1,5 Meter) sind weiterhin zwingend notwendig.


Weitere Informationen zu diesem Thema:

Robert-Koch-Institut: Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll?

24.03.2020, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16.01.2021, 13:00 Uhr

Informationen in Fremdsprachen




Mehrsprachige Corona Informationen in Bild und Ton

Aufgrund der bestehenden Corona-Situation unterstützen Mitglieder des Migrationsrates Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger mit unzureichenden Deutschkenntnissen indem sie Videos in ihren Muttersprachen produziert haben. Damit machen sie auf die wichtigsten Corona-Regelungen aufmerksam und unterstützen die Übermittlung an entsprechende Bevölkerungsgruppen.

Anhand von einfachen Bildtafeln werden diese Informationen optisch veranschaulicht und durch die Vertonung zusätzlich in verschiedenen Sprachen erläutert. Auf den Tafeln wird insbesondere auf die Fragen „Wie kann ich mich am besten schützen?“, „Was mache ich bei einem Verdachtsfall?“, „Wo kann ich mich testen lassen?“ und „Wann muss ich in Quarantäne gehen?“ näher eingegangen.
Da es derzeit sehr viele Informationen zum Thema Corona gibt, hat man sich bei den Bildtafeln auf das Notwendigste beschränkt. Es geht nur um die die wichtigsten Hygiene- bzw. Verhaltensregeln und um die korrekte Vorgehensweise im Fall einer Erkrankung oder einer positiven Testung. Zusätzlich wird auf weitere aktuelle Informationsmöglichkeiten hingewiesen.

Die Videos stehen derzeit in arabischer, chinesischer, italienischer, griechischer, rumänischer, russischer, spanischer und türkischer Übersetzung zur Verfügung.

Hier finden Sie die Filme des Migrationsrates mit wichtigen Informationen zum Coronavirus in neun verschiedenen Sprachen (Youtube-Link):

Hier finden Sie die Filme des Migrationsrates mit wichtigen Informationen zum Coronavirus in neun verschiedenen Sprachen

Diese ehrenamtliche Aktion des Migrationsrates zeigt das große Engagement des Migrationsrates, sich für die Belange der Ingolstädterinnen und Ingolstädter mit ausländischen Wurzeln einzusetzen und das gute Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft in unserer Stadt zu fördern.

Mit Hilfe der sozialen Medien sollen mit dieser Aktion möglichst viele Bürgerinnen und Bürger erreicht werden und die wichtigsten Informationen auch an Bevölkerungsgruppen weitergeleitet werden, die möglicherweise bislang, aufgrund bestehender Deutschdefizite, noch nicht erreicht wurden. Die Videos sind außerdem auf der städtischen Internetseite des Migrationsrates unter www.ingolstadt.de/migrationsrat zu sehen.


Soziale Hilfen

Hilfe-Hotlines bei psychischen Belastungen im Lockdown

Der anhaltende Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie sorgt dafür, dass die Menschen die meiste Zeit zuhause verbringen müssen. Gerade Familien, Eltern und Kinder können im Spannungsfeld von „HomeOffice“ und „Home-Schooling“ mitunter hohen psychischen Belastungen ausgesetzt sein. Hilfe und Beratung bieten nachfolgende Anlaufstellen.

Auch Schulpsychologen und Qualifizierte Beratungslehrkräfte stehen für Fragen/Beratungen zu Lernschwierigkeiten etc. zur Verfügung. Die Kontaktdaten der für die jeweilige Einzelschule zuständigen Personen sind den Eltern durch die Schulleitungen bereits am Schuljahresanfang übermittelt worden.

Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar. Ob Kummer, Einsamkeit, Depressionen, Krankheit, Trauer oder Ärger – hier gibt es ein offenes Ohr für alle Themen. Alle Anrufe sind kostenlos und anonym.

Telefonseelsorge: 0800–111 0 111 oder 0800–1110222

Kinder-Notrufnummern

Gerade Kinder brauchen unseren Schutz und Obhut. Solltet ein begründeter Verdacht entstehen, dass Kinder in Not sind, kann die Notrufnummer des Münchner Kinderschutzzentrums angerufen werden. Zu erreichen ist diese Stelle von

  • Montag bis Donnerstag von 9 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr
  • Freitags von 9 bis 12.30 Uhr und 19 bis 20 Uhr
  • Außerdem samstags und sonntags von 9.30 bis 11.30 Uhr

Kinder selbst können sich bei der Nummer gegen Kummer melden. Speziell für Eltern ist das Elterntelefon gedacht.

Kinderschutzzentrum: 089 555 356 | Nummer gegen Kummer: 116111 oder 0800 111 03 33 | Elterntelefon: 0800 111 05 50

Jugendnotdienste

Auch der Jugendnotdienst steht in jeder erdenklichen Krisensituation zur Verfügung, um „erste Hilfe" zu leisten. Egal ob es um eine Weitervermittlung geht oder aber eine kurzfristige Unterbringung organisiert werden muss, um Jugendlichen zu helfen. Zuständig ist Stadt Ingolstadtebenfalls das Kinderschutzzentrum und die Nummer gegen Kummer. Außerdem gibt es eine bundesweite, ebenfalls kostenlose Jugendnotdienst Rufnummer. Speziell für Eltern ist das Elterntelefon gedacht.

Kinderschutzzentrum: 089 555 356 | Nummer gegen Kummer: 116111 oder 0800 111 03 33 | Bundeseinheitliche Rufnummer: 0130 865 252 | Elterntelefon: 0800 111 05 50

Sozialpsychatrischer Krisendienst Bayern

Zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialpsychiatrischen Krisendienstes gehören Ärzte, Sozialarbeiter und Psychologen, die Menschen mit einer seelischen Krise und ihren Angehörigen, sowie Menschen mit psychischen Erkrankung, einer Suchterkrankung oder geistigen Behinderung Hilfe anbieten. Der Sozialpsychiatrische Krisendienst ist täglich 24 Stunden erreichbar.

Sozialpsychiatrischer Krisendienst: Tel. 0800 6553000 (kostenfrei), täglich erreichbar 0-24 Uhr

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Diese Notfallnummer ist eine Initiative des Bundesamts für Familien und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Auch während der Corona- Epidemie setzt das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" alles daran, das Beratungsangebot rund um die Uhr aufrechtzuerhalten. Gerade in diesen Zeiten ist eine telefonische und Online-Beratung für Betroffene von Gewalt wichtig. In München wird zusätzlich der Frauennotruf täglich von 18 bis 24 Uhr angeboten.

Hilfetelefon: 0800 116 116 | Frauennotruf: 089 763 737

Das Seniorenbüro des Bürgerhauses unterstützt ältere Mitbürger

Vor allem Seniorinnen und Senioren sowie chronisch Kranken wird empfohlen, Menschenmengen zu meiden und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Hier möchte das Bürgerhaus gezielt unterstützen und vermittelt ab sofort Hilfen auf privater Basis, um Hilfesuchende und Helfer zusammenzubringen. Es geht zum Beispiel um Einkaufshilfen, Botengänge zum Arzt oder Besorgungen aus der Apotheke.

Wer Hilfe benötigt oder seine Hilfe anbieten möchte, der kann sich an das Seniorenbüro im Bürgerhaus wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 17 Uhr, am Freitag von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 305-2830 zur Verfügung. Per Mail ist das Seniorenbüro unter seniorenbuero@ingolstadt.de zu erreichen.

Die Leistungen und Kontaktdaten der Nachbarschaftshilfen sind unter www.netzwerk-altern-in.de/anlaufstellen/nachbarschaftshilfen.html einzusehen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.buergerhaus-ingolstadt.de

Malteser-Einkaufsdienst

Die Koordinatoren des Malteser-Einkaufsdienstes sind erreichbar: für die Stadt Ingolstadt von 15 bis 18 Uhr unter Telefon 08421 980756 und per E-Mail unter einkaufsdienst.ingolstadt@malteser.org, für Stadt und Landkreis Eichstätt von 8 bis 10 Uhr und 14 bis 15 Uhr unter Telefon 08421 980755 und per E-Mail unter einkaufsdienst.eichstaett@malteser.org.

Wer 70 Jahre oder älter ist oder wegen einer Vorerkrankung (Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen) zu einer Risikogruppe gehört, kann sich beim Malteser Hilfsdienst melden. Eingekauft wird in haushaltsüblichen Mengen mit angemessener Vorratshaltung. Während Marken und Supermärkte nicht selbst gewählt werden können, wird auf Allergien und Unverträglichkeiten selbstverständlich Rücksicht genommen. Der Dienst ist, bis auf das Geld für den Wareneinkauf, kostenfrei.

Auch wer ehrenamtlich als Einkaufshelfer tätig werden will, kann sich melden bei Anke Thiede, E-Mail: anke.thiede2@malteser.org.

Telefonseelsorge in verschiedenen Sprachen

Die derzeitige Situation aufgrund der akuten Bedrohung durch das Corona-Virus verursacht bei vielen Menschen große Ängste unterschiedlichster Art. Nicht jede Bürgerin oder jeder Bürger in unserer Stadt hat eine Person, mit der offen und vertrauensvoll über die eigenen Sorgen gesprochen werden kann.

Aus diesem Grund möchten die Integrationsbeauftragte und ihr Team auf das Angebot der Telefonseelsorge in verschiedenen Sprachen hinweisen. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, Menschen die vorhandenen Angebote in ihrer Muttersprache aufzuzeigen und die Möglichkeit dieses Austausches anzubieten“, erklärt die Integrationsbeauftragte der Stadt, Ingrid Gumplinger.

Telefonseelsorge steht allen Bürger/-innen, die sich in Krisen oder schwierigen Lebenssituationen befinden, zur Verfügung. Neben Anbietern in deutscher Sprache gibt es mehrere Telefonseelsorger/-innen, die auch in anderen Sprachen beraten und unterstützen. Die Gespräche sind völlig anonym und bleiben vertraulich.

Die Telefonseelsorge Ingolstadt ist ein ökumenisches Seelsorge- und Beratungsangebot, das gemeinsam von der Diözese Eichstätt und dem Diakonischen Werk Ingolstadt getragen wird. Die Gespräche finden 24 Stunden täglich auf Deutsch und bei Nachfrage auch auf Englisch statt.
Telefon: 0800 111 0 111 (evangelisch) – kostenfrei
Telefon: 0800 111 0 222 (katholisch) – kostenfrei
Telefon: 116 123 (katholisch) – kostenfrei
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.telefonseelsorge-ingolstadt.de


Die evangelische Migrationsberatung des evangelisch-lutherischen Dekanats in München bieten Beratung und Seelsorge auf Deutsch und Griechisch an.
Telefon: 089 508088-17
Zeiten: ganztägig
Internet: www.evangelisches-migrationszentrum.de


Das Muslimische SeelsorgeTelefon (MuTeS) berät und unterstützt sowohl in persönlichen Gesprächen als auch im Chat auf Deutsch, Türkisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Bosnisch, Kurdisch, Urdu / Hindi, Persisch, Bengalisch, Somalisch, Marokkanisch und Indonesisch (weitere Sprachen auf Anfrage). Hier arbeiten rund um die Uhr qualifizierte Muslime im Ehrenamt. Die MuTeS kooperiert sowohl mit der Diakonie und der Caritas als auch mit anderen kirchlichen Einrichtungen und mit der Telefonseelsorge Doweria.
Telefon: 030 443509821
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.mutes.de


Telefon Doweria ist eine russischsprachige Telefonseelsorge getragen vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg. Hier arbeiten 24 Stunden täglich ausgebildete, ehrenamtliche Telefonseelsorger/-innen, die oftmals selbst Migranten und zum Teil auch jüdischen Glaubens sind.
Telefon: 030 440308454
Zeiten: 24 Stunden täglich
Internet: www.diakonie-portal.de/telefon-doweria

23.04.2020, 14:00 Uhr

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Das Zuhause ist nicht für alle ein sicherer Ort, schon ohne Corona erleiden jedes Jahr mehr als 100.000 Frauen in Deutschland häusliche Gewalt.
Die aktuellen Ausgehbeschränkungen stressen zusätzlich. Viele Menschen stehen unter Druck, in Familien und Beziehungen bauen sich Spannungen auf.

Hilfe und Unterstützung bei Gewalt finden Frauen und Kinder zum Beispiel bei unten stehenden Stellen. Einige davon sind auch an den Osterfeiertagen erreichbar.

  • Polizeinotruf: Telefon 110
  • Hilfetelefon 24 Stunden bei Gewalt gegen Frauen: Telefon 08000 116016 bzw. www.hilfetelefon.de
  • Frauenhaus Ingolstadt: Telefon 0841 309-700
  • Telefonseelsorge, evangelisch: Telefon 0800 11 10 111 (kostenfrei)
  • Telefonseelsorge, katholisch: Telefon 0800 11 10 222 (kostenfrei)
  • Weißer Ring – Opfertelefon: Telefon 116 006, 7 bis 22 Uhr (kostenfrei)
  • Amt für Jugend und Familie / Allgemeiner Sozialdienst: Telefon 305-45717 (Mo bis Fr, 8 bis 12.30 Uhr; Mo bis Mi, 13.30 bis 16 Uhr; Do, 13.30 bis 17.30 Uhr)
    Rufbereitschaft außerhalb der Öffnungszeiten über die Polizei erreichbar
  • Beratungstelefon für Kriminalitätsopfer, Polizeipräsidium Oberbayern Nord: Telefon 0841 9343-1077
  • „Wirbelwind“, Initiative gegen sexuelle Gewalt: Telefon 0841 17353 oder www.wirbelwind.de
  • Psychiatrischer Krisendienst: Telefon 0180 6553000, ständig erreichbar, ab 16 Jahre
  • „Nummer gegen Kummer“ für Kinder: Telefon 116 111 (kostenfrei), Mo bis Sa, 14 bis 20 Uhr
  • „Nummer gegen Kummer“ für Eltern: Telefon 0800 111 0550 (kostenfrei), Mo bis Fr, 9 bis 11 Uhr; Di und Do 17 bis 19 Uhr

Informationen zum Thema Gewaltschutz- und Gewaltprävention gibt es auch auf der Internetseite des Bayerischen Familienministeriums unter www.stmas.bayern.de/gewaltschutz/konzept ebenso wie auf dem Portal bayern-gegen-gewalt.de.

Bevor etwas passiert – hier finden Männer Hilfe

Neben Hilfsangeboten für Frauen und Kinder gibt es auch Präventionsmaßnahmen für Männer, damit Gewalt erst gar nicht ausbricht.
Hier finden Männer Tipps und Unterstützung wie sie die Stressmomente der Corona-Krise besser bewältigen.

  • Behandlungsinitiative Opferschutz e.V. – Hilfe für potenzielle Täter: Telefon 0800 7022240 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr)
  • Survival-Kit für Männer unter Druck: www.bundesforum-maenner.de 

Aufmerksamkeit verdienen auch die Präventionsbeiträge der Dachorganisationen für Jungen-, Männer- und Väterarbeit in der Schweiz (www.maenner.ch) und Österreich (www.dmoe-info.at)


Informationen für Unternehmer

IFG bietet Hotline für betroffene Unternehmen an

Die IFG Ingolstadt bietet eine Hotline an, bei der sich alle betroffenen Unternehmen in der Region im Zusammenhang mit dem Coronavirus Auskünfte über Anlaufstellen, Informationsmöglichkeiten und Förderprogramme einholen können. Das Corona-Unternehmertelefon ist erreichbar unter der Rufnummer 0841 305-3003.

Darüber hinaus wurde unter www.ingolstadt-ifg.de/corona eine Informationsseite eingerichtet, auf der die wichtigsten Informationen und Meldungen – etwa in den Bereichen betriebliche Pandemieplanung, finanzielle Unterstützung von Unternehmen, Kurzarbeit etc. – aufgeführt sind. Die Seite wird laufend erweitert und die aktuellsten Neuigkeiten und Entwicklungen werden aufgenommen.


Vorlagen für Hinweisplakate (Maskenpflicht, Abstandsregeln, etc.) als PDF zum selber ausdrucken finden Sie  >> hier.

Die Verantwortung für die Umsetzung notwendiger Infektionsschutzmaßnahmen im Unternehmen trägt der Arbeitgeber entsprechend dem Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen Schutzstandard für „Arbeiten in der Pandemie“ veröffentlicht, der hier abzurufen ist.


FAQ zu Betriebsuntersagungen

Mit dem Lockdown gilt für eine Reihe von Betrieben und Dienstleistungen eine staatliche Untersagung. Es werden aber auch Ausnahmen für bestimmte Branchen gemacht. Hierzu hat das Bayerische Gesundheitsministerium nun eine Liste veröffentlicht: www.stmgp.bayern.de  

Die Liste finden Sie auch direkt hier zum Download als PDF.


Stundung städtischer Forderungen

Aufgrund der deutschlandweit steigenden Zahlen an Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) und der damit verbundenen staatlichen Anordnungen kommt es zu erheblichen Einschnitten im Wirtschafts- und Gesellschaftsleben.

Diese wirtschaftlichen Auswirkungen haben wesentlich zur Folge, dass Unternehmen oder auch Privatpersonen städtische Forderungen (z.B. Rechnungen, Steuern, Beiträge, Gebühren) nicht mehr oder nicht mehr im geforderten Umfang leisten können.

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 18. März beschlossen, dass die Stadt Ingolstadt als eine Maßnahme bei berechtigten Anliegen aufgrund von Corona-bedingten Zahlungsengpässen die Stundung von Steuer-, Beitrags-, Gebühren- und Rechnungszahlungen (u.a. Mieten und Pachten) prüft und unter größtmöglicher Ausnutzung eines gegebenen Ermessensspielraums gewährt. Die Prüfung dessen hat selbstredend weiterhin nach den gültigen gesetzlichen Regelungen zu erfolgen, d. h. es ist stets eine Härtefallprüfung vorzunehmen.
Für die Freistellung von Stundungszinsen gelten die vorgenannten Voraussetzungen entsprechend.

Gewerbesteuer

Für Gewerbetreibende besteht die Möglichkeit, unmittelbar beim Finanzamt die Herabsetzung von Vorauszahlungen/des Steuermessbetrages zu beantragen.

Antrag Anpassung Gewerbesteuer (Finanzamt)

Sonstige städtische Forderungen

Die Stundung sonstiger städtischer Forderungen (Rechnungen, Gebühren, Pacht usw.) kann mit vereinfachtem Antrag unmittelbar bei der Stadt Ingolstadt beantragt werden. Zur Beschleunigung der Sachbearbeitung stellen wir Ihnen hier ein Formular zur Verfügung, das sowohl Antragstellern wie den Dienststellen ein rascheres Verfahren ermöglicht:

Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie dem Behördenwegweiser entnehmen:

Steuern; Informationen zu Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus

Kontakt

Tel.: 0841 305-2900
Fax: 0841 305-1279
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