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Allgemeine Infos & FAQs

Hier finden Sie allgemeine Informationen, Fragen und Antworten zu den Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt.

FAQs zu den Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt

Wie ist das Anmeldeverfahren für einen Betreuungsplatz?

Das Amt für Kinderbetreuung und vorschulische Bildung stellt im Jahr 2019 das Anmeldeverfahren auf Onlineanmeldung um. Ihre Kinder können vom 05.02.2019 bis 24.02.2019 über den Kita-Finder Ingolstadt auf der Homepage der Stadt Ingolstadt angemeldet werden. Ab dem 25.02.2019 werden Plätze zugesagt.

Ab Mitte Januar bieten die Kindertageseinrichtungen einen Tag der offenen Tür an, bei dem die Einrichtungen vor Ort besichtigt werden können. Die Termine befinden sich hier.

In welcher Kindertageseinrichtung die Kinder angemeldet werden, steht den Eltern grundsätzlich frei. Es sollten aber auch Kindergärten und Krippen auf dem Weg zum Arbeitsplatz in die Überlegungen miteinbezogen werden.

Über die Aufnahme eines Kindes entscheidet die Leiterin der Kindertageseinrichtung. Grundsätzlich haben bei der Platzvergabe Kinder aus dem Stadtgebiet Ingolstadt Vorrang vor Kindern aus angrenzenden Landkreisen. Wir empfehlen daher den Eltern, einen Kita-Platz in der jeweiligen Sitzgemeinde zu beantragen, da der Förder- und Rechtsanspruch an den Wohnort gekoppelt sind.

Die schriftlichen Zusagen an die Eltern erfolgen ab Montag, 25.02.2019. Danach müssen die Eltern, ebenfalls schriftlich, binnen zehn Tagen die Annahme des Betreuungsplatzes bestätigen. Liegt bis zu diesem Termin keine schriftliche Bestätigung der Eltern vor, wird der Platz an ein anderes Kind weitervermittelt. Wenn Sie zunächst kein Platzangebot erhalten, bleiben Sie im Pool und weitere Kindertageseinrichtungen können Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt ein Angebot unterbreiten. 

Faltblätter mit dem Verzeichnis aller Kindertageseinrichtungen (mit E-Mail-Adressen) liegen im Rathaus für Soziales, Amt für Kinderbetreuung und vorschulische Bildung, Adolf-Kolping-Straße 10, den Kindertageseinrichtungen und im Bürgeramt aus.

Die Übersicht über die Kindertageseinrichtungen gibt es außerdem als Faltblatt zum Herunterladen:

Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt

Die Leistungsbeschreibungen der Städtischen Kindertageseinrichtungen der Stadt Ingolstadt finden Sie auf unseren Internetseiten Kitas der Stadt Ingolstadt.

Bei Fragen zur Online-Anmeldung wenden Sie sich bitte per Email an kita-finder@ingolstadt.de.

Wichtiger Hinweis: 

Für den Vertragsabschluss für einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung bitten wir Sie grundsätzlich, um eine einheitliche Dokumentation der Daten zu ermöglichen, Ihren Personalausweis oder Reisepass mitzubringen. Sollte Ihr Kind nicht von einem Erziehungsberechtigten angemeldet werden, geben Sie bitte Ihren Pass der beauftragten Person mit. 

Gesetzliche Grundlage:

Jedes Kind hat nach § 24 SGB VIII den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Die Kommunen sind nach Art. 5 BayKiBiG verpflichtet, das Betreuungsangebot sicherzustellen.

Kann ich mein Kind in mehreren Kitas anmelden?

Bitte melden Sie sich in mehreren Einrichtungen Ihrer Wahl über den Kita-Finder Ingolstadt an. Dort haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre Anmeldungen zu priorisieren.

Wann und wo soll ich mein Kind anmelden?

Die Kita-Leiterinnen organisieren die Platzvergabe nach pädagogischen und gruppendynamischen Gesichtspunkten eigenverantwortlich. Bitte melden Sie Ihr Kind über den Kita-Finder auf der Homepage der Stadt Ingolstadt an. Sie können sich dabei in mehreren Einrichtungen Ihrer Wahl (freie und städtische Träger) direkt anmelden. Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich über das einzelne Profil der Einrichtungen im Kita-Finder Ingolstadt zu informieren.

Kann ich mein Kind auch außerhalb des Anmeldezeitraumes anmelden?

Eine Anmeldung unterjährig ist zu jedem Zeitpunkt über den Kita-Finder Ingolstadt möglich. Hierbei kann keine Garantie abgegeben werden, dass der Betreuungsplatz wohnort- oder arbeitsplatznah liegt.

Ich bin neu nach Ingolstadt gezogen und suche einen Betreuungsplatz für mein/e Kind/er. Wie ist das Vorgehen?

Bitte melden Sie Ihr/e Kind/er circa drei Monate, bevor der Betreuungsplatz benötigt wird, auf der Homepage der Stadt Ingolstadt über den Kita-Finder an. Eine Vermittlung ist nur mit einer gültigen Ingolstädter Meldeadresse möglich. Grundsätzlich kann eine Anmeldung frühestmöglich sieben Monate vor dem gewünschten Betreuungsbeginn erfolgen.

Ich bin schwanger. Ab wann kann ich mein Kind anmelden?

Sie können Ihr Kind sieben Monate vor gewünschtem Betreuungsbeginn anmelden, unabhängig davon, ob es zum Zeitpunkt der Anmeldung bereits geboren ist.

Reicht die Adresse des Arbeitgebers als Meldeadresse zur Anmeldung?

Ausschlaggebend für die Anmeldung ist der gewöhnliche Aufenthalt des Kindes. Die Adresse des Arbeitgebers ist daher nicht ausreichend, um das Kind in Ingolstadt anmelden zu können.

Ich wohne nicht in Ingolstadt. Kann ich mein Kind trotzdem anmelden?

Ausschlaggebend ist der gewöhnliche Aufenthalt des Kindes, also der Wohnort. Da die Stadt Ingolstadt verpflichtet ist, den Rechtsanspruch der Kinder, die in Ingolstadt wohnen, zu erfüllen, können Anmeldungen auswärtiger Kinder nur nachrangig behandelt werden.

Ich habe ein Kind mit Beeinträchtigung und suche einen Integrationsplatz. Wie ist das Vorgehen?

In einer Kindertagesstätte mit Integrationsplätzen werden Kinder mit Behinderungen oder drohenden Behinderungen gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung an einem Teil des Tages betreut und gefördert. Es gibt Angebote für Kinder im Vorschulalter in Krippen und Kindergärten. Das Kind wird während seines Aufenthalts heilpädagogisch gefördert. Der Bezirk Oberbayern finanziert 50 Fachdienststunden pro Jahr. Die Eltern müssen sich nicht an den Kosten beteiligen und nur die reguläre Besuchsgebühr für die Krippe oder den Kindergarten entrichten.
Kinder, die einen integrativen Hortplatz belegen, haben Anspruch auf zusätzlich 50 Fachdienststunden heilpädagogischer Förderung pro Jahr.
Der Bezirk Oberbayern finanziert die Fördermaßnahmen für Kinder mit (drohenden) geistigen und/oder körperlichen Behinderungen.
Für Schulkinder mit einer seelischen Behinderung ist der zuständige Kostenträger das Amt für Jugend und Familie.

Ich kann die Gebühren nicht bezahlen. Wo kann ich einen Antrag auf Übernahme der Gebühren stellen?

Die Gebührenstelle des Amtes für Kinderbetreuung und vorschulische Bildung in der Harderstraße 17 ist am Dienstag, 19. März, wegen einer EDV-Umstellung ganztägig geschlossen. Die Sachbearbeiter/innen sind telefonisch erreichbar.

Eltern, die in Ingolstadt wohnen und deren Kind oder deren Kinder eine Kindertageseinrichtung (Kindergarten, Hort, Kinderkrippe) besu­chen, haben An­spruch auf eine vollständige oder teilweise Übernahme der Gebühren der Tages­einrichtung, wenn den Eltern und dem Kind die Auf­bringung der Mittel nicht zuzu­muten ist.

Die Anträge auf Übernahme der Gebühren müssen im Amt für Kinderbetreuung und vorschulische Bildung, Harderstraße 17 im 3. Stock, eingereicht wer­den.

Buchstabenbereich A - D:
Telefon: 0841 305-45634, Zimmer 303
Buchstabenbereich E - J:
Telefon: 0841 305-45635, Zimmer 302
Buchstabenbereich K - Ph:
Telefon: 0841 305-45633, Zimmer 302
Buchstabenbereich Pi - Z:
Telefon: 0841 305-45632, Zimmer 303

Antrags­formulare gibt es in jedem Kindergarten, Hort bzw. jeder Kinder­krippe.

                                                                                                                                                                                    

Wie melde ich mein Kind im Schulkindergarten an?

Schulkindergärten sind für Kinder bestimmt, an deren Schulreife aufgrund von Untersuchungen Zweifel bestehen. Nach dem einjährigen Besuch des Schulkindergartens werden die Kinder nochmals auf ihre Schulreife untersucht und entweder in die erste Klasse der Regelschule oder der Förderschule eingeschult. Anders als Regelkindergärten sind die Schulkindergärten und Vorklassen einer bestimmten Schule angegliedert.

Eine Anmeldung  im Schulkindergarten ist erst nach dem Termin der Schuleinschreibung (02.04.2019) möglich und kann über den Kita-Finder Ingolstadt erfolgen.

Ich benötige eine nachschulische Betreuung für mein Kind

Die Anmeldung für die nachschulische Betreuung in Horten und der Mittagsbetreuung an Schulen erfolgt wie bisher auch direkt in den Einrichtungen. Um eine einheitliche Dokumentation der Daten zu ermöglichen, bitten wir die Erziehungsberechtigten, ihren Personalausweis oder Reisepass bei der Anmeldung im Hort oder an der Mittagsbetreuung an Schulen mitzubringen. Sollte das Kind nicht von einem Erziehungsberechtigten angemeldet werden, muss die beauftragte Person aber den Ausweis des/ der Erziehungsberechtigten mitbringen.

Ferienschließzeiten (trägerübergreifend) des laufenden Kindergarten-/Schuljahres

Jeweils Ende Oktober/ Anfang November des neuen Kindergarten-/Schuljahres werden die Ferienschließzeiten aktualisiert.

Elternbefragung in Ingolstädter Kitas 2015 (trägerübergreifend)

Eltern bestätigen wiederholt die gute Arbeit mit der Note 2+

Das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Ingolstadt führte in Kooperation mit allen Ingolstädter Kindertageseinrichtungen und unter sozialwissenschaftlicher Begleitung des Institutes für Soziale und Kulturelle Arbeit Nürnberg (ISKA Institut) zum zweiten Mal nach 2011 eine gemeinsame Befragung der Eltern durch, deren Kinder Tageseinrichtungen in Ingolstadt besuchen.
Die Fragebögen wurden vom ISKA Institut erfasst und ausgewertet. Um eine Vergleichbarkeit zur Befragung von 2011 herzustellen, wurde nach Rücksprache mit den Trägervertretern der gleiche Fragebogen wie im Jahr 2011 verwendet.

Die Ergebnisse liegen nun in Form von Tabellenbänden vor, mit Vergleichszahlen zum Jahr 2011.
Zum einen gibt es einen Tabellenband mit den Ergebnissen für alle Einrichtungen und zum anderen einen Tabellenband für jede Einrichtung, der nur die auf die jeweilige Tagesstätte bezogenen Ergebnisse enthält. In dieser Ergebnisdarstellung ist auch jeweils der Durchschnitt der Gesamtergebnisse zu sehen. Den einrichtungsbezogenen Tabellenband erhält nur der jeweilige Träger.

Beteiligung

Von den 5498 Eltern, denen Fragebögen übergeben wurden, gaben 3581 befragte Eltern ihre Fragebögen zurück, was einer guten Rücklaufquote von 65 Prozent entspricht. Im Jahr 2011 lag die Rücklaufquote bei 68 Prozent. 

Wie gerne ist das Kind in der Einrichtung

Auf die Frage, wie gerne das Kind in die Einrichtung geht, antworteten wie im Jahr 2011 wieder fast 90 Prozent „gern“ oder „sehr gern“. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 1,6 ergibt die Rückmeldung der Eltern eine 2+.

Information über die Situation des Kindes

Über 80 Prozent der Eltern mit einer durchschnittlichen Benotung von 1,9 fühlen sich „gut“ bis „sehr gut“ darüber informiert, wie es dem Kind in der Einrichtung geht.

Erziehungsziele

Auch die Umsetzung der Bildungsziele von Unterstützung/Erlernen der Selbstständigkeit über die Bewegungserziehung bis hin zum Übergang von der Kinderkrippe in den Kindergarten oder dem Kindergarten in die Schule bewerten die Eltern mit „Noten“ zwischen 1,6 und 2,0. Am besten schneidet aus Sicht der Eltern die Erziehung zur Selbstständigkeit ab und am schlechtesten – soweit man bei 2,0 von schlecht reden kann – die Medienerziehung.
Insgesamt bewerten die Eltern das Erreichen der Erziehungsziele positiv, wie bereits im Jahr 2011. Eine weitere Steigerung der Zufriedenheit ist im Bereich der Förderung der persönlichen Entwicklung und in der religiösen/ethischen Bildung zu vermerken. Nachbesserungsbedarf sehen die Eltern hingegen bei der gesundheitlichen Erziehung (z. B. gesunde Ernährung, Zähneputzen).  

Information der Eltern und Zusammenarbeit mit den Eltern

Auch bezüglich der Information der Eltern werden „Noten“ zwischen 1,6 und 2,0 vergeben. Im Vergleich zu 2011 ist bei den Eltern der Wunsch nach Einbindung und Informationen über Aktivitäten der Einrichtung oder Entwicklung ihres Kindes gestiegen.

Mitwirkung der Eltern

Die Mitwirkungsmöglichkeiten der Eltern in den Einrichtungen werden insgesamt mit einer Note von 1,8 bewertet.  

Ausstattung der Einrichtung

Die Raumausstattung, die Außenanlage und das Lern- und Spielmaterial werden ebenfalls mit Noten zwischen 1,6 und 1,7 bewertet. Im Bereich Raumausstattung und Außenanlage kann ein leichtes Plus zum Jahr 2011 verbucht werden. Die hochwertige und umfassende Ausstattung wird hier von den Eltern gewürdigt.  

Öffnungs- und Schließzeiten sowie Ferienregelungen

Zwischen 81 und 94 Prozent der Eltern sind mit den Öffnungszeiten, den Bring- und Abholzeiten, der Flexibilität der Zeitbuchung sowie den Ferienzeitregelungen/Schließzeiten „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ (am höchsten: Öffnungs- und Bringzeiten, am niedrigsten: Ferienregelung).
Während das Gros der Eltern mit den Öffnungszeiten kein Problem hat gibt es durchaus Eltern, bei denen die Öffnungszeiten insbesondere in den Ferien Probleme verursachen. Immerhin nutzen 22 Prozent andere Betreuungsangebote und melden 30 Prozent zusätzlichen Betreuungsbedarf aus beruflichen Gründen in den Ferienzeiten an. Der Betreuungsbedarf während der Ferienzeiten hat seit 2011 zugenommen (Steigerung von drei Prozent).

Elternbeiträge

Die Höhe des Elternbeitrages ist für zwei Drittel der Elternschaft gerechtfertigt und wurde ähnlich wie 2011 mit 2,8 bewertet.  

Gesamtbewertung

Die Atmosphäre der Einrichtung wird von den Eltern mit 1,6, die pädagogische Arbeit und die Einrichtung insgesamt mit 1,7 bewertet. Diese Ergebnisse sind zu 2011 auf sehr hohem positivem Niveau annähernd gleichgeblieben, bei der Atmosphäre der Einrichtung haben sie sich sogar leicht verbessert.
 
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Eltern den Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt mit einer 2+ wieder ein gutes Zeugnis ausgestellt haben.
Verbesserungspotentiale gibt es bei einzelnen Einrichtungen. Bezüglich der Bedarfe berufstätiger Eltern gibt es noch Anpassungsbedarf, vor allem während der Ferienzeiten.
In der vergleichenden Gesamtauswertung von 2011 und 2015 zeigt sich bei den Eltern insgesamt ein steigendes Interesse an der pädagogischen Arbeit der Kindertageseinrichtung gesamt und auf das jeweilige Kind bezogen.