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Corona-Inzidenz: Das gilt aktuell in Ingolstadt

Derzeit gilt die 15. Bayerische Infektions­schutz­maßnahmen­verordnung (15. BayIfSMV), die (lt. Änderungsverordnung vom 27.01.2022) bis einschließlich 9. Februar 2022 gelten soll.

Darin wird - aufbauend auf den bisher geltenden Maßnahmen - folgendes neu geregelt:


 

Die Regelungen im Überblick:

3G

Testungen sind insbesondere Voraussetzung für

  • den Zugang zum Arbeitsplatz
  • Nutzung des ÖPNV
  • Zugang zu städtischen Rathäusern und Dienststellen

Definition:

1. Getestete Personen

Die Testungen dürfen dabei vor höchstens 24 Stunden, im Falle eines PCR-Tests vor höchstens 48 Stunden durchgeführt worden sein. Neben den PCR-, POC-Antigentests und den unter Aufsicht vorgenommenen Selbsttests, wird ab Montag auch ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis eines PoC-PCR-Tests anerkannt.

Ausgenommen von der Testnachweispflicht sind entsprechend der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes weiterhin vollständig Geimpfte (ab Tag 15) sowie Genesene. Auch Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie Schülerinnen und Schüler die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, sind von der Regelung weiterhin ausgenommen. Als Nachweis bei Schülerinnen und Schülern dient

  • die Vorlage des aktuellen Schülerausweises,
  • eine aktuelle Schulbesuchsbestätigung oder
  • z. B. ein Schülerticket nebst einem amtlichen Ausweispapier.

Die Ausnahme von den Testerfordernissen gilt auch in den Ferien, soweit es die Vorgaben der 15. BayIfSMV betrifft.
Hinsichtlich der Beförderung im ÖPNV und beim Besuch von Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pflegeheime und anderen Einrichtungen im Sinne des §28b IfSG gelten die bundesrechtlichen Regelungen, wonach die Schülerinnen und Schüler während der Ferienzeit nicht als getestet gelten.

2. Geimpfte Personen 

Als geimpft gelten Personen mit Impfnachweis über eine vollständige Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrunde liegenden Schutzimpfungen den im Internet unter der Adresse www.pei.de/impfstoffe/covid-19 veröffentlichten Vorgaben hinsichtlich folgender Kriterien entsprechen:

  • verwendete Impfstoffe
  • für einen vollständigen Impfschutz erforderliche Anzahl an Einzelimpfungen
  • für einen weiterhin vollständigen Impfschutz erforderliche Auffrischimpfungen
  • Intervallzeiten,
    • die nach einer Impfung für einen vollständigen Impfschutz abgewartet werden müssen und
    • die höchstens zwischen Einzelimpfungen oder Auffrischimpfungen liegen dürfen

Wer gilt als geboostert?

Soweit bundesrechtlich nichts anderes geregelt ist, gelten geimpfte Personen im Sinne des § 2 Nr. 2 SchAusnahmV als geboostert, die nachweisen können, dass sie zusätzlich entweder eine weitere Impfstoffdosis als Auffrischungsimpfung erhalten ODER nach ihrer vollständigen Immunisierung eine Infektion mit SARS-CoV-2 überstanden haben.

Hinweise:

  • Seit 12. Januar 2022 gilt man damit bereits unmittelbar nach Erhalt der Auffrischungsimpfung als geboostert.
  • Personen, die nachweisen können, dass sie nach ihrer vollständigen Immunisierung eine Infektion mit SARS-CoV-2 überstanden haben, gelten ebenfalls als geboostert.
  • Wer mit dem Impfstoff Janssen (Johnson&Johnson) geimpft wurde, gilt jedoch erst als vollständig immunisiert, wenn zusätzlich zur erstmaligen Gabe des Impfstoffs Janssen eine Optimierung durch eine weitere Impfstoffgabe gemäß der Empfehlung der STIKO für den Impfstoff Janssen erfolgte. Diese gilt dann als Teil der Grundimmunisierung, nicht als Booster-Impfung. Erst eine dritte Impfung im Abstand von mindestens drei Monaten nach der zweiten Impfung gilt als Auffrischungsimpfung. Danach gilt man in Bayern im Hinblick auf die 2G plus-Regelung als „geboostert“.
  • Eine Infektion mit SARS-CoV-2 gilt als überstanden, wenn ein Genesenennachweis erteilt werden könnte.

3. Genesene Personen

Als genesen gilt, wer über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügt, wenn der Nachweis den vom Robert Koch-Institut im Internet unter der Adresse www.rki.de/covid-19-genesenennachweis unter Berücksichtigung des aktuellen Stands der medizinischen Wissenschaft veröffentlichten Vorgaben hinsichtlich folgender Kriterien entspricht:

  • Art der Testung zum Nachweis der vorherigen Infektion
  • Zeit, die nach der Testung zum Nachweis der vorherigen Infektion vergangen sein muss, oder Nachweis zur Aufhebung der aufgrund der vorherigen Infektion erfolgten Absonderung
  • Zeit, die die Testung zum Nachweis der vorherigen Infektion höchstens zurückliegen darf

2G

Die 2G-Regelung wird flächendeckend ausgeweitet und Ausnahmen weitgehend gestrichen. 2G gilt daher künftig auch für:

  • Gastronomie (Innen- und Außenbereich)
  • Körpernahe Dienstleistungen (inklusive Friseure)
  • Hochschulen
  • außerschulische Bildung (Musikschulen, Fahrschulen, Volkshochschulen etc.)
  • die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Bibliotheken und Archive
  • Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen
  • Sportausübung outdoor
  • öffentliche und private Veranstaltungen outdoor
  • Zoos und botanische Gärten
  • Gedenkstätten
  • Freizeitparks und Ausflugsschiffe
  • Führungen outdoor

Ausgenommen sind:

  • Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen (das sind z.B. Fußpflege, Logopädie oder Physiotherapie)
  • Prüfungen (hier gilt aus verfassungsrechtlichen Gründen nur 3G plus)
  • Ladengeschäfte des Einzelhandels
  • Ungeimpfte 14- bis 17-jährigen, die in der Schule regelmäßig negativ getestet werden. Ihnen bleibt der Zutritt zu 2G zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten, in der Gastronomie und dem Beherbergungswesen möglich.
  • Schülerinnen und Schüler sind zur Jugendarbeit (insbesondere außerschulischen Bildung) zugelassen.

2G plus

In folgenden Bereichen gilt künftig 2G plus (hier brauchen also auch Geimpfte und Genesene zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Schnelltest - Ausnahme: nach Booster-Impfung kein Test notwendig)und nach Coronaerkrankung nach vollständiger Immunisierung (Impfdurchbruch).

  • Kulturveranstaltungen (Oper, Theater, Konzerte etc.)
  • Sportveranstaltungen (als Zuschauer)
  • Sportausübung indoor
  • Messen, Tagungen, Kongresse
  • Freizeiteinrichtungen (z.B. Ausstellungen, Schlösser indoor, Bäder, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, sonstiger Freizeitbereich)
  • Besuch in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern
  • Private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten (z.B. Weihnachtsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage etc.), soweit nicht Gastronomie.

Dort, wo 2G plus gilt, finden folgende ergänzende Regelungen Anwendung:

  • Es gelten Personenobergrenzen. In Anspruch genommen werden darf indoor wie outdoor maximal 50 Prozent der Kapazität. Messen dürfen nur ein Viertel der bisherigen Besucherzahlen zulassen, also höchstens 12.500 Personen täglich.
  • Bei großen überregionalen Sport-, Kultur- und vergleichbaren Veranstaltungen dürfen weiterhin nur bis zu 25 Prozent der Kapazität genutzt, höchstens aber 10 000 Zuschauer auf festen Sitzplätzen zugelassen werden.
  • Auch indoor muss bei allen Veranstaltungen durchgängig wieder Maske getragen werden, auch am Platz.
  • Außerdem muss zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, der Mindestabstand eingehalten werden. Die Höchstteilnehmerzahl bestimmt sich damit zugleich auch nach der Möglichkeit, den Mindestabstand einzuhalten.
  • Für private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten gilt: Außerhalb der Gastronomie besteht eine Personenobergrenze (50 Prozent bei kapazitätsbeschränkten Stätten, ansonsten Mindestabstand). Die Maskenpflicht gilt nicht am Platz (wie in der Gastronomie).

* Wer nach seiner vollständigen Immunisierung eine weitere Auffrischimpfung erhalten hat („Booster“), hat auch ohne einen ergänzenden Test Zugang zu Bereichen, die nach 2G plus zugangsbeschränkt sind. Die Auffrischimpfung ersetzt den Test (auch PCR). Ausgenommen sind bundesrechtlich abweichend geregelte Bereiche (z. B. Testnotwendigkeiten in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen, § 28b Abs. 2 IfSG).

Für den Impfstoff von Janssen („Johnson & Johnson“) ist bisher nur eine Impfstoffdosis zur Grundimmunisierung erforderlich. Die STIKO empfiehlt jedoch allen Personen, die eine Dosis COVID-19-Impfstoff Janssen erhalten haben zur Optimierung der Grundimmunisierung eine zweite Impfstoffdosis mit einem mRNA-Impfstoff in einem Mindestabstand von vier Wochen zur ersten Impfstoffdosis. Insofern ist die zweite Impfung nicht als Auffrischungsimpfung zu werten, sondern erfolgt im Rahmen der Grundimmunisierung.
Bis eine Auffrischungsimpfung nach der Empfehlung der STIKO durchgeführt wird, gelten derzeit die Betroffenen dementsprechend nicht als „geboostert“ und benötigen darum weiterhin einen Test, um Zugang zu den 2G-Plus-Bereichen zu erhalten.

Keine Zugangsbeschränkungen (kein 3G, 3G plus, 2G oder 2G plus)

Ausgenommen von Zugangsbeschränkungen sind Privaträume, die Schülerbeförderung, Wahllokale und Eintragungsräume, Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz. Ebenso ausgenommen sind nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen.

Darüber hinaus sind ausgenommen öffentliche Einrichtungen wie etwa der Landtag oder Gerichte. 

Kommunale Gremien: 3G plus im Stadtrat und 3G in den Ausschüssen (gilt für Stadträte wie auch Besucher).


Alkoholkonsumverbot verlängert

Da die 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung auch in der ab heute geltenden Fassung den Kommunen vorschreibt, ein Alkoholkonsumverbot weiterhin zu erlassen, hat die Stadt Ingolstadt heute eine aktualisierte Allgemeinverfügung zum Alkoholkonsumverbot erlassen; diese gilt ab 13. Januar, 0 Uhr. Die bestehenden Regelungen zum Alkoholkonsumverbot dauern an und gelten nun bis 9. Februar 2022.

Die genauen Bereiche sind in der Allgemeinverfügung bezeichnet, die unter www.ingolstadt.de/amtliche nachzulesen ist bzw. hier.

Sport

In Sportstätten (Indoorsportausübung) gilt weiterhin die 2G plus-Regel

Sportstätten unter freiem Himmel zur eigenen sportlichen Betätigung, die bisher nach 2G plus zugänglich waren, sind künftig ohne ergänzenden Test nach 2G zugänglich (die übrigen hierfür bisher geltenden Bestimmungen, insbesondere die Kapazitätsgrenze, bleiben aber erhalten). Für Zuschauer von Sportveranstaltungen gilt weiterhin 2G plus.

Die nicht geimpften oder genesenen Betreiber und Beschäftigten der nach 2G plus oder 2G zugangsbeschränkten Betriebe müssen künftig nicht mehr verpflichtend jede Woche zwei PCR-Tests erbringen. Künftig findet auch für diese Personengruppe das Bundesrecht (§ 28b IfSG) entsprechende Anwendung (auch arbeitstägliche Schnelltests möglich).

Wer nach seiner vollständigen Immunisierung eine weitere Auffrischimpfung erhalten hat („Booster“), hat nach der Booster-Impfung auch ohne einen ergänzenden Test Zugang zu Bereichen, die nach 2G plus zugangsbeschränkt sind (Sportstätten). Die Auffrischimpfung ersetzt den Test (auch PCR). Zusätzlich entfällt die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen Testnachweises für Personen, die nach vollständiger Immunisierung eine Infektion überstanden haben (Impfdurchbruch).

Die bisherige Ausnahme von 2G/2G plus bei sportlicher Eigenaktivität zugunsten minderjähriger Schüler, die regelmäßig getestet werden, wird weitergewährt.

Für Sportstätten gilt:

Es gelten Personenobergrenzen. In Anspruch genommen werden darf indoor wie outdoor maximal 50 Prozent der Kapazität. Messen dürfen nur ein Viertel der bisherigen Besucherzahlen zulassen, also höchstens 12.500 Personen täglich. Bei großen überregionalen Sport-, Kultur- und vergleichbaren Veranstaltungen dürfen weiterhin nur bis zu 25 Prozent der Kapazität genutzt, höchstens aber 10 000 Zuschauer auf festen Sitzplätzen zugelassen werden.

Es gilt das Rahmenkonzept Sport vom 2. Dezember 2021

Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime

Besucher in Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern müssen bei jedem Besuch einen negativen Schnelltest vorweisen.

Die Testnotwendigkeit in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen nach § 28b Abs. 2 IfSG bleibt bestehen.



Weitere Informationen auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums und  Allgemeine Informationen & FAQs  >> hier.