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Die Seele ist ein Oktopus - Antike Vorstellungen vom belebten Körper

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Nähere Angaben

übliche Eintrittspreise , Montag geschlossen

Datum und Uhrzeit

20. Juli 2017 – 21. Januar 2018

Veranstaltungsort

Deutsches Medizinhistorisches Museum
Anatomiestraße 18 - 20
85049 Ingolstadt
Region IN

Veranstalter

Deutsches Medizinhistorisches Museum
Anatomiestr. 18 - 20
85049 Ingolstadt
Tel.: 08 41 / 305 -28 60
Fax: 08 41 / 305-2866
dmm@ingolstadt.de
http://www.dmm-ingolstadt.de

Beschreibung

Woraus besteht die Seele, wie steuert sie den menschlichen Körper und wo ist ihr Sitz im Körper? Was geschieht, wenn ein Mensch krank wird, und was trägt zu seiner Heilung bei? Antike Mediziner und Philosophen stellten sich Fragen wie diese, um zu verstehen, was der Mensch ist und wie er funktioniert. Dabei kamen sie zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.

Die Ausstellung stellt zentrale antike Auffassungen von physischen und seelischen Vorgängen vor, die zwischen ca. 500 vor und 200 nach Christus entwickelt wurden. Dabei werden vor allem die vielfach rezipierten und kommentierten Ansichten von Aristoteles und Galen aufgegriffen. Aber auch weniger bekannte Positionen werden vorgestellt – zum Beispiel die Ansicht der Stoiker, die Seele erstrecke sich durch den Körper wie die Arme eines Oktopus. Daraus ergibt sich ein faszinierender Einblick in das antike Seelen- und Körperverständnis, der uns nicht nur die Wurzeln einiger unserer heutigen medizinischen Vorstellungen vorführt, sondern auch zum lustvollen Eindenken in alternative Sehweisen einlädt.

Die Ausstellung setzt auf großformatige Bilder, die der Berliner Graphiker Christoph Geiger in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Topoi-Forschungsprojektes D2 – Mapping Body and Soul – für die zehn Ausstellungsthemen geschaffen hat. Ergänzt werden diese graphischen Umsetzungen der antiken Körperkonzepte durch Objekte aus der Sammlung des Deutschen Medizinhistorischen Museums und zahlreiche Leihgaben aus anderen Häusern.

Weitere Informationen

http://www.dmm-ingolstadt.de