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Energieforschung

Energieforschung und Innovationen

Der Weg hin zu erneuerbaren Energien und weg von Kernenergie wird erst mit Hilfe von technischen Innovationen möglich. Diese verlangen allerdings auch ein großes Maß an Forschung und Entwicklung.

Deswegen beschloss die Bundesregierung im August 2011 ein neues Energieforschungsprogramm. Damit erklärte sie die Energieforschung zu einem strategischen Instrument der Energiepolitik. Sie ist außerdem ein Bestandteil der „Technologieoffensive“1, sowie Schwerpunkt der Hightech- Strategie 2020.

Des Weiteren hat die Bundesregierung ihre Ausgaben bezüglich der Energieforschung erhöht. So investierte sie zwischen 2011-2014 rund 3,5 Mrd. Euro. Dies sichert nicht nur eine sogenannte „Grundlagenforschung“, sondern unterstützt auch die angewandte Forschung- neu entwickelte Energietechnologien können somit schneller an den Markt herangeführt werden. Hier liegt der Schwerpunkt vor allem auf Energiespeicher- und Netztechnologien.

Mit diesen Forschungs- und Entwicklungsförderungen versucht die Bundesregierung folgende Ziele zu erreichen:

Zum einen sollen Technologien, die die Energiewende vorantreiben, kostengünstiger werden. Zum anderen möchte man führende deutsche Unternehmen im Bereich moderner Energietechnologien weiter ausbauen. Ein weiteres Ziel besteht darin, technologische Optionen zu sichern bzw. zu erweitern. Somit soll die Flexibilität der Energieversorgung auch in Zukunft verbessert werden.

Das 6. Energieforschunsprogramm

Das neue und 6. Energieforschungsprogramm legt die Grundlinien und Schwerpunkte der Förderpolitik der Bundesregierung im Bereich innovative Energietechnologien fest. Gleichzeitig schafft sie die Voraussetzung, dass der Umbau der Energieversorgung umweltschonend und kostengünstig gestaltet werden kann. Dabei setzt die Förderpolitik auf Technologien, die den Anforderungen der Energiewende entsprechen.

Projekte des 6. Energieforschungsprogramms:

1. Fokus auf die Forschungsmittel für Technologie

2. Ressortübergreifende Zusammenarbeit u.a. bei Speicher- und Netztechnologien

3. Internationale Kooperation (v.a. innerhalb EU)

4. Koordination und Abstimmung zum Erreichen eines möglich hohen Mehrwert für den „Forschungs- Euro“

Die Energieforschung wird von zwei Säulen, Energieeffizienz und erneuerbare Energie, getragen. Schwerpunkt liegt, wie vorhin erwähnt, auf leistungsstarke Energiespeicher und intelligente Netztechnik. Dabei ist es wichtig eine möglichst große Bandbreite von Technologien zu entwickeln, um sich verschiedene Optionen offen zu halten.

Die Bundesregierung fördert allerdings auch außerhalb des Energieforschungsprogramms die Forschung und Entwicklung von zukunftsversprechenden Energietechnologien. Dies geschieht vor allem in anderen Programmen, wo die energiepolitischen Aspekte nicht im Vordergrund stehen. Dazu gehören sowohl die Verkehrs-  und Luftfahrtforschung, sowie die Technologieförderung für den Mittelstand.

Für Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung dient die Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes. Sie informiert potenzielle Antragssteller sowohl über diverse Förderprogramme bzw. bestimmte Ansprechpartner als auch über aktuelle Förderinitiativen.

1 Die sogenannte „Technologieoffensive“ wurde im Januar 2011 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ins Leben gerufen. Hier sollen Technologie und Innovationen vorherrschen, Rahmenbedingungen verbessert und Schlüsseltechnologien unterstützt werden.

Internationale Energieforschung

Internationale Kooperationen im Bereich Energieforschung gewinnen zunehmend an Bedeutung. So ist auch Deutschland eng in diese eingebunden. Die Forschungskooperationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie stützen sich auf folgende drei Säulen.

1. Energieforschung in der EU

2. Energieforschung in der Internationalen Energieagentur

3. Multilaterale Initiativen zur Energieforschung                                                             

 Weitere Informationen hierfür finden Sie hier.