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Kommunales Energiemanagement (KEM)Energie - Logo

Die Bedeutung des kommunalen Energiemanagements wächst stetig. Steigende Energiepreise sowie die damit verbundene Notwendigkeit der Energieeinsparung und der möglichst effizienten Nutzung der Energieressourcen sind wichtige Gründe dafür.

Strategisches Ziel eines KEM ist die Kostensenkung und die Verbrauchsoptimierung für Energie (Strom, Wärme, Wasser) in kommunalen Liegenschaften. So können z.B. mit Hilfe von intelligenten Zählern sog. "Smart Metern" Verbrauchsdaten automatisiert aufgezeichnet und an eine zentrale Meldestelle (Server) geschickt werden. Die Daten werden dort über ein Datenmanagementsystem kontinuierlich analysiert und archiviert.

So können Energieverbrauchswerte festgestellt werden und z.B. Schwachstellen der bestehenden technischen Anlagen entdeckt oder Optimierungspotentiale ermittelt werden. Oft kann durch gering-investive Maßnahmen der Betrieb der Anlage entscheidend verbessert werden. Beispielweise können durch eine optimierte Leit- und Regeltechnik oder durch differenzierte Temperaturregelungen für Schulen und Bürogebäude (Heizen nach Stundenplan/ Arbeitszeiten) große Einsparungen, insbesondere auch im bereits sanierten Gebäudebestand erreicht werden.

Mit Hilfe eines intelligenten KEM können technische Möglichkeiten ausgeschöpft werden, durch die sich die notwendigen Systeminvestitionen unter Einbeziehung von Fördermitteln bereits nach 2 bis 3 Jahren amortisieren können. Zudem ist jederzeit eine lückenlose detaillierte Dokumentation der Verbrauchsdaten (Energiebericht) möglich.

Förderbar sind kommunale Energiemanagementsysteme beispielsweise über das Förderprogramm für Klimaschutzmaßnahmen von Kommunen.