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Verdacht auf Vogelgrippe bei Wildvogel in Ingolstadt  - Aufstallungsgebot wurde erlassen

Ingolstadt, 18.November 2016

Die in Europa grassierende Vogelgrippe hat in den letzten Tagen Bayern erreicht. Nun gibt es auch im Stadtgebiet Ingolstadt einen ersten Verdachtsfall.

An der Donaustaustufe wurde eine tote Ente gefunden. In ersten Untersuchungen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Oberschleißheim konnte aviäres Influenza Genom vom Subtyp H5 nachgewiesen werden. Das LGL hat weitere Untersuchungen im nationalen Referenzlabor auf der Insel Riems eingeleitet um festzustellen, ob es sich um das H5N8-Virus handelt. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor.

Unabhängig davon, ob sich der Verdacht bestätigt, hat die Stadt Ingolstadt vorsorglich im gesamten Stadtgebiet ein Aufstallungsgebot angeordnet:

>> Allgemeinverfügung der Stadt Ingolstadt: Verpflichtung zur Aufstallung (PDF)

Die Allgemeinverfügung ist zusätzlich in ihrer vollständigen Version im Neuen Rathaus ausgehängt und wird im Donaukurier veröffentlicht.

Neben der Verpflichtung das Geflügel aufzustallen, sind nun auch alle Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte und Veranstaltungen ähnlicher Art in Ingolstadt untersagt.

Das Gesundheitsamt/Veterinärwesen Ingolstadt weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der „Vogelgrippe“ primär um eine Tierseuche handelt. Nach bisherigem Kenntnisstand sind keine Infektionen des Menschen mit H5N8-Viren bekannt. Eine Infektion liegt im Bereich des Möglichen, ist aber eher unwahrscheinlich.

Um dennoch das Infektionsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren, sollten als Vorsichtsmaßnahme keine Wasservögel angefasst oder mitgenommen werden.

Weiterhin wird auf die Meldeverpflichtung nach § 26 Viehverkehrsverordnung und §2 Geflügelpestverordnung verwiesen, wonach jeder Geflügelhalter – unabhängig von der Anzahl der von ihm gehaltenen Tiere – verpflichtet ist, die Geflügelhaltung unter Nennung des Standortes, der Art, der Anzahl der gehaltenen Tiere und der Angabe, ob es sich um Freilandhaltung handelt, seinem zuständigen Veterinäramt zu melden.

Beim Auffinden von totem Wassergeflügel (Wildenten, Wildgänse, Schwäne u.a.), Greifvögeln sowie aasfressenden Wildvögeln (Möwen, Krähen u.a.) informieren Sie bitte das Veterinärwesen Ingolstadt unter der Telefonnummer:
0841/305-1450 (nur bei Fundtieren!).

Bei allgemeinen Fragen steht das Veterinäramt während der Dienstzeiten zur Verfügung: 0841/305-1494.

Fragen und Antworten rund um die Vogelgrippe gibt es im Internet beim Bayerischen Verbraucherschutzministerium unter http://www.stmuv.bayern.de/service/faq/anzeige.php?jahr=2016&aus=Vogelgrippe

 

Kontakt:

31/2 Gesundheitsamt
Veterinärwesen
Esplanade 29
85049 Ingolstadt
Telefon:
0841 305-1493 oder 1494

Fax:
0841 305-1495

E-Mail:

Raum:
Anmeldung Zimmer 16

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