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Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag
von 9 bis 17 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag  von 10 bis 17 Uhr,
Montag geschlossen.

Eintrittspreise:
Erwachsene € 6
ermäßigt € 4 (inklusive Spielzeugmuseum)
Kinder/Jgdl. bis 18 Jahre frei

Alle städtischen Museen sind geschlossen am:
Faschingsdienstag,
Karfreitag,
1. November,
24., 25. und 31. Dezember,
Neujahr.

Stadtmuseum


Ingolstadt – das ist weit mehr als nur Autos und Erdöl. Der Donauraum um Ingolstadt zählt zu den reichsten archäologischen Fundlandschaften Mitteleuropas. Die Stadt ist von ihrer Vergangenheit als mittelalterlicher Residenzstadt und bayerischer Landesfestung geprägt. Die bayerische Landesuniversität versammelte hier weltberühmte Gelehrte.

Das >> Ingolstädter Bernstein-Collier aus der Bronzezeit, einer der bedeutendsten Bernsteinfunde Alteuropas, ein Miniaturmodell aus dem Jahr 1571, das seine Betrachter noch heute in die Stadt des Spätmittelalters zurück versetzt und der Schimmel des Schwedenkönigs Gustav Adolf, die berühmte Siegtrophäe der Ingolstädter aus dem 30-jährigen Krieg, sind nur einige der zahlreichen hochrangigen Exponate, die im Stadtmuseum zu sehen sind.

StadtmuseumDas Stadtmuseum befindet sich im Kavalier Hepp, einem weitläufigen Festungsbau von 1838/43. Schon das Gebäude ist Dokument der Geschichte der Stadt, es ist Teil der 1828 grundgelegten bayerischen Landesfestung. Alle stadtgeschichtlich relevanten Institutionen (>> Stadtarchiv, Wissenschaftliche Bibliothek und Stadtmuseum) sind hier untergebracht.

Das Stadtmuseum Ingolstadt ist ein stadtgeschichtliches Museum mit einer ur- und frühgeschichtlichen Abteilung. Dank ihrer mittelalterlichen und nachmittelalterlichen Geschichte als Residenzstadt und Sitz der bayerischen Landesuniversität kommt der im Stadtmuseum dokumentierten Stadtgeschichte überörtliche Bedeutung zu.

Ingolstadt im Mittelalter
Im Mittelalter erlebte Ingolstadt seine bislang glanzvollste Zeit. Das alte Königsgut wurde unter den Wittelsbachern zur Stadt ausgebaut und erhielt als Residenz eines bayerischen Herzogtums sein heutiges, unverwechselbares Gepräge. Die Räume 9 bis 15 berichten von dieser Blütezeit, von fürstlicher Repräsentation und Bürgerstolz, von Kunstsinn und tiefer Religiosität.

Die Universität Ingolstadt
Die Gründung der Bayerischen Landesuniversität in Ingolstadt 1472 trug den Ruf Ingolstadts hinaus in die Welt. Zahlreiche bedeutende Gelehrte der Theologie, Philosophie, Medizin, Astronomie etc. unterrichteten an der „Hohen Schule“, allen voran Dr. Johannes Eck, der bedeutendste Gegenspieler Martin Luthers. Das Museum zeigt in den Räumen 16 bis 22 vieles von dem, was von der berühmten Hochschule außer ihren ehemaligen Gebäuden in Ingolstadt geblieben ist.

Die Festung Ingolstadt Der `Schwedenschimmel`
Noch heute nennen sich die Ingolstädter „Schanzer“ und bekunden damit, dass sie sich ihrer Vergangenheit als Festungsbauer und -bewohner wohl bewusst sind. Viele Bauten von architektonisch herausragender Qualität erinnern noch heute daran, dass Ingolstadt einst den Schweden trotzte und auch manch andere Gefahren überstand. Das Glanzstück des Museums ist das Pferd des berühmten Schwedenkönigs Gustav Adolf, den eine Kugel der Ingolstädter nur knapp verfehlte. Die Räume 11, 13, 17 und 29 führen 600 Jahre Festungsbaukunst in Ingolstadt anschaulich vor Augen, von der ersten Herzogsburg des 13. Jahrhunderts bis zur letzten Zuflucht der Bayerischen Könige, die Leo von Klenze entwarf.

Bürgerliches Leben
Das Ingolstädter Bürgertum wurde von einer breiten Mittelschicht geprägt, die einerseits mit den „akademischen“ Bürgern, andererseits mit den Angehörigen des Militärs zusammenlebte. Von beiden profitierte das Handwerk, dessen Organisation und Repräsentation durch Zunfttruhen und -stangen, aber auch Erzeugnisse handwerklicher Kunst vorgestellt werden. In den Räumen 24 – 28, 31, 33 und 34 ist der Instrumentenbau besonders hervorzuheben, dem durch den Herzogshof, die Universität und das Militär ein fruchtbarer Boden bereitet wurde. Zeugnisse handwerklicher Kunstfertigkeit sind auch die zahlreichen Objekte der Volksfrömmigkeit. Eine kleine Porträtgalerie lädt zur Begegnung mit den Bürgern des 17. – 19. Jahrhunderts ein. Im Ergeschoss runden Exponate zum Ingolstädter Vereinsleben und hiesiger Tracht das Bild ab.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Stadtmuseums:
www.ingolstadt.de/stadtmuseum

Kontaktadresse:

47/11 Stadtmuseum
Auf der Schanz 45
85049 Ingolstadt
Telefon:
0841 305-1885

Fax:
0841 305-1888

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